Sevilla vor atlético-duell: personalsorgen belasten garcia plaza
Ein Schatten liegt über Sevilla: Vor dem brisanten Heimspiel gegen Atlético Madrid am Samstag (21:00 Uhr) kämpft Trainer Quique García Plaza mit erheblichen Personalsorgen. Nicht nur die taktische Neuausrichtung durch den neuen Coach, sondern vor allem die Verletzungsmisere im Defensivbereich stellt das Team vor eine große Herausforderung.

Azpilicueta fällt wohl aus – innenverteidigung in der krise
Die Situation um César Azpilicueta ist alarmierend. Der erfahrene Innenverteidiger fehlte erneut im Abschlusstraining und scheint das Spiel gegen seinen Ex-Verein verpassen zu müssen. Seine Verletzungsgeschichte in dieser Saison liest sich wie ein Lehrbuchbeispiel für Pech – und das nach einer anfänglichen Ansprache des Trainers, die offenbar keine Wunder wirken konnte. Nach seinen Problemen im Hinblick auf das Spiel gegen Valencia, kämpfte er sich durch, nur um gegen Oviedo erneut auszufallen. Während der Rest der Mannschaft im Stadion feilte an der Taktik, absolvierte Azpilicueta isoliert im Sportpark ein individuelles Training.
Doch es ist nicht nur Azpilicueta, der García Plaza Kopfzerbrechen bereitet. Auch Carmona und Nianzou fehlen aufgrund von Sperren, was die Innenverteidigung zusätzlich schwächt. Die Karten sind klar: Agoumé steht nach seiner Sperre gegen Oviedo wieder zur Verfügung. Vargas und Sow hingegen deuteten im Training an, dass sie einsatzbereit sein könnten – eine mögliche Verstärkung für das Mittelfeld, die der Trainer in Betracht ziehen wird.
Die Lage ist ernst. Mit drei verletzten bzw. gesperrten Verteidigern muss García Plaza improvisieren und auf die Flexibilität seiner Spieler setzen. Die Frage ist, ob die vorhandenen Alternativen die Qualität und Erfahrung von Azpilicueta, Carmona und Nianzou ersetzen können. Ein Punktgewinn gegen Atlético wäre in dieser Situation nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die Moral der Mannschaft und die Fans. Die nächste Woche wird entscheidend sein, um die verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren und die Defensive zu stabilisieren.
