Sevilla stürmt in die liga asobal: traum vom handball-elite!
Ein Beben geht durch Sevilla: Der Cajasol Sevilla BM Proin hat offiziell die Saison 2026/27 angekündigt – und damit den lang ersehnten Aufstieg in die Liga Asobal. Die Präsentation der Dauerkartenkampagne im Salon Victoria war mehr als nur eine Ankündigung; sie war der Startschuss für ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte.

Ein ruf nach stolz und zusammenhalt
Die Kampagne, untermalt von einem emotionalen Spot, appelliert direkt an das Herz der Sevilianer. “BA-LON-MA-NO.”, hallt es wider – jeder Silbe ein Beweis für die harte Arbeit und die unermüdliche Unterstützung der Fans. Es ist der Moment, auf den die Anhänger gewartet haben: das Debüt in der höchsten Handball-Liga Spaniens. Der Traum wird wahr, und nun gilt es, gemeinsam eine Festung aus Amate zu schaffen, in der jedes Spiel zu einem gemeinsamen Erlebnis wird.
Präsident Juan Ramón Jordán ließ keine Zweifel daran, dass der Verein mehr als nur sportliche Ziele verfolgt. “Wir wollen den Namen Sevilla auf die Landkarte tragen”, betonte er bei der Präsentation. Dazu bedarf es der Unterstützung der Stadt, die mit einer starken Anhängerschaft die Halle jede Woche zum Beben bringen soll. Ein realistisches Ziel: 500 bis 700 Dauerkarten würden bereits einen enormen Erfolg darstellen.
Doch es geht um mehr als nur die Fankurve. Mit einem Budget von 1,4 Millionen Euro wurde eine Mannschaft zusammengestellt, die zwar nicht zu den absoluten Top-Favoriten gehört, aber durchaus das Potenzial hat, sich in der Liga Asobal zu behaupten. Der Schlüsseltransfer von Antonio García ermöglichte es, Spieler wie Chema Márquez und Rodrigo Salinas zu gewinnen – eine Kombination aus Erfahrung und jungen Talenten, hungrig nach Erfolg.
Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren: Zwei Testspiele gegen Benfica in Portugal (15. August) und Cuenca (26. August) sowie das Halbfinale der Copa Andalucía in San Fernando (29. August) stehen an. Sollte der Sieg gelingen, winkt am 5. September das Finale in Puente Genil – eine ideale Gelegenheit, die Form vor dem Liga-Start zu überprüfen.
Neben dem sportlichen Aspekt legt der Verein großen Wert auf seine soziale Verantwortung. Die Jugendarbeit steht im Fokus, um den Handball in Sevilla zu festigen und eine neue Generation von Spielern heranzuziehen. “Wir wollen den Handball in die Schulen tragen und so eine Handball-Kultur in der Stadt etablieren”, so Jordán.
Ein weiteres Ziel: Die Heimspiele sollen in einem zeitlichen Rahmen zwischen 18:00 und 20:30 Uhr stattfinden, um möglichst vielen Fans die Möglichkeit zu geben, dabei zu sein. Und sollte Sevilla die Ehre haben, das erste Spiel der Liga Asobal am 11. September auszurichten, so wird der Verein diese Chance mit offenen Armen empfangen.
Die Dauerkarten und Einzelkarten für die Saison 2026/27 sind ab sofort auf der offiziellen Website des Vereins erhältlich. Der Traum vom Handball-Elite ist in Reichweite – und Sevilla steht bereit, ihn Wirklichkeit werden zu lassen.
