Sevilla benennt neues Kapitänsteam nach Umstrukturierung
Sevilla – Nach einer umfassenden Umstrukturierung des Kaders, bei der unter anderem Nemanja Gudelj, Orjan Nyland und César Azpilicueta den Verein verlassen haben, muss Sevilla seine Führungsstruktur neu definieren. Von den Kapitänen der Vorsaison sind lediglich Marcao und Gabriel Suazo geblieben.
Luis García Plaza bestimmt neues Führungsteam
Trainer Luis García Plaza
hat die Verantwortung übernommen, das neue Team von Anführern festzulegen. Er bestätigte, dass Suazo und der Eigengewächs Kike Salas ab sofort das Kapitänsamt übernehmen werden. "Ich habe gesagt, dass ich zwei Kapitäne ernennen werde, und ich werde einen weiteren ernennen, wenn der Transfermarkt abgeschlossen ist. Kike und Gaby sind die ersten beiden. Sie werden weitere drei bestimmen. Marcao wird natürlich auch respektiert, da er ebenfalls Kapitän ist. Kike muss diesen Schritt jetzt machen. Er ist ein Junge, mit dem wir sehr zufrieden sind, er verkörpert Eigengewächs, Engagement, Bescheidenheit, Lernbereitschaft. Er repräsentiert viele wichtige Werte," erklärte García Plaza in einem Interview mit den offiziellen Medien des Vereins.Suazo hat sich in der Mannschaft schnell Respekt und Zuneigung erworben, während Kike Salas in der zweiten Halbzeit der letzten Saison bereits Führungsqualitäten bewies und die Abwehr mit seiner Persönlichkeit anführte.

Weitere Kandidaten und Nachfolger für die Rückennummer 16
Während der Vorbereitung trugen auch Spieler wie Odysseas Vlachodimos und der Neuzugang Juan Iglesias das Kapitänsband. Obwohl erfahrene Spieler wie Lucien Agoumé, Djibril Sow, Federico Gattoni und Adrià Pedrosa zum ältesten Kader gehören, steht Sow kurz vor einem Abgang und bei Gattoni und Pedrosa wird nach einer neuen Möglichkeit gesucht, da sie nicht zu dem neuen Projekt gehören.
Der Abgang von Juanlu Sánchez zum Bournemouth hinterlässt zudem die legendäre Rückennummer 16, die zuvor Jesús Navas über sieben Jahre und sechs Monate trug. José Ángel Carmona, Kike Salas und Isaac Romero tragen bereits seit einiger Zeit ihre festen Nummern (2, 4 und 7). Als mögliche Nachfolger für die historische Nummer 16 gelten junge Spieler, die in diesem Jahr einen professionellen Vertrag erhalten könnten, wie Manu Bueno, Oso und Andrés Castrín.
