Settebello triumphiert in alessandropoli: final eight vor augen!
Ein souveräner Sieg, der den Weg bereitet: Das italienische Wasserballteam hat in Alessandropoli, Griechenland, gegen Kroatien mit 13:11 die Oberhand behalten. Auch wenn die letzten Partien der Vorrunde wenig Einfluss auf die Final Eight der Weltmeisterschaft haben werden, so unterstreicht dieser Erfolg doch die starke Form der Azzurri.

Campagna lobt das team: „wir haben verdient gewonnen“
Nach dem gewonnenen Spiel äußerte sich Teamchef Sandro Campagna zufrieden: „Wir haben schönes Wasserball gespielt und das Erreichen der Final Eight verdient.“ Die Partie verlief zwar turbulent, mit einigen Strafen und Platzverweisen, doch das italienische Team zeigte Charakter und nutzte seine Überzahlchancen konsequent aus. Besonders die Leistung von Matteo Iocchi Gratta, der einen Dreierpack erzielte, war hervorzuheben.
Die Begegnung war geprägt von einem abwechslungsreichen Spielverlauf. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel gelang es Kroatien, die Partie zu dominieren und bis zum 9:9 in Führung zu gehen. Doch dann folgte ein entscheidender 4:0-Lauf im dritten und vierten Viertel, der durch Treffer von Cassia (inklusive eines Strafstoßes), Iocchi Gratta (zweimal in Überzahl) und Cannella eingeleitet wurde. Die italienische Defensive glänzte ebenfalls, insbesondere in der Unterzahl, wo sechs von 17 kroatischen Angriffen abgewehrt werden konnten.
Ein kompliziertes System, ein sicheres Weiterkommen Das Weiterkommen zur Final Eight ist zwar gesichert, doch die komplizierte Qualifikationsformel von World Aquatics zwingt die Azzurri, auch in den kommenden Spielen anzutreten, um die endgültige Gruppeneinteilung zu bestimmen. Die Gruppenspiele werden live auf der gebührenpflichtigen Plattform von World Aquatics übertragen.
Die kommenden Partien gegen Spanien und die USA werden wertvolle Trainingsmöglichkeiten bieten, um die taktische Flexibilität des Teams weiter zu verbessern und die Form vor der Final Eight in Sydney zu halten. Die italienische Mannschaft hat bewiesen, dass sie zu den Top-Teams der Welt gehören und mit Selbstvertrauen in die nächste Phase des Wettbewerbs gehen kann.
