Servette und winterthur liefern relegations-spektakel mit fünf treffern!

Genf brodelte! In der Relegationsgruppe der Super League bot Servette Genf dem FC Winterthur ein Spiel zum Verweilen – oder auch zum Abwenden des Blickes, je nach Fanlagers. Denn in einer ersten Halbzeit voller dramatischer Wendungen und schlichtweg verrückter Szenen fielen gleich fünf Tore im Stade de Geneve.

Ein patzer, der genf in ekstase versetzte

Ein patzer, der genf in ekstase versetzte

Die Partie begann mit einem Ausrutscher, der in die Geschichte der Schweizer Fussball-Relegation eingehen könnte. Miroslav Stevanovic brachte Servette in der 21. Minute in Führung, wobei die Umstände kaum unglaublicher gewesen wären. Ein katastrophaler Fehlpass von Remo Arnold landete direkt auf dem Fuss von Winterthurs Torwart Stefanos Kapino, der den Ball unglücklich auf Stevanovic lenkte – 1:0 für Servette! Slapstick pur, der die Servettianer in Jubelstürme versetzte.

Nur wenige Augenblicke später erhöhte Stevanovic auf 2:0 und ließ Kapino völlig machtlos zurück. Florian Ayé schien mit dem 3:0 die Entscheidung zu besiegeln, doch Winterthur hatte andere Pläne.

Es ist Nishan Burkart, der mit einem Doppelpack für die Winti-Fans sorgte und die Partie vor der Pause wieder spannender machte. Mit einem knappen Rückstand von 2:3 ging es in die Pause – ein Spiel, das die Zuschauer an einem sonnigen Frühlingstag so nicht alle Tage erleben.

Die zweite Halbzeit verspricht Hochspannung, denn beide Mannschaften haben gezeigt, dass sie bereit sind, alles zu riskieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Ambitionen des FC Winterthur haben einen Dämpfer erhalten, aber die Moral stimmt. Ein weiterer Fehltritt könnte jedoch das Genick brechen. Die Spannung ist greifbar, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Ereignisse in der zweiten Halbzeit entwickeln werden.