Servette schockt young boys – sion erlebt elfmeter-chaos!
Ein überraschend starker Auftritt von Servette hat die Young Boys am Samstagabend aus dem Bernwiler Stadion geschickt. Parallel dazu tobte im Romand-Derby zwischen Sion und Lausanne ein regelrechtes Elfmeter-Drama, das für zusätzliche Nervenstatten sorgte.
Yung boys geraten unter druck, servette übernimmt die kontrolle
Die erste Halbzeit gehörte klar den Young Boys, doch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Servette in völlig anderer Statur. Das Team von Lucien Favre fand besser ins Spiel, nutzte die Unaufmerksamkeiten der Gastgeber eiskalt aus und ging durch den Treffer von Thomas Lopes in Führung. Lopes, der am langen Pfosten lauerte, profitierte von der hervorragenden Vorarbeit von Junior Kadile und Miroslav Stevanovic, die sich auf der linken Seite mit beeindruckender Technik gegen ihre Gegenspieler durchsetzten. Es war das erste Tor Lopes' in der Super League – ein wichtiger Moment für den Offensivspieler.
Doch die Freude der Servette-Fans währte nicht lange. Chris Bedia gelang es, den Ausgleichstreffer für die Young Boys zu markieren. Ein fragwürdiger Foulelfmeter, nach Ansicht des VAR zugesprochen, ermöglichte Bedia den Ausgleich. Die Szene sorgte für Diskussionen, da Rouiller Bedia im Strafraum zu Fall gebracht hatte, der Schiedsrichter zunächst jedoch keinen Elfmeter sehen wollte.

Sion im elfmeter-chaos: vergeben, verwandelt, premiere
Im Romand-Derby kam es kurz nach der Servette-Führung zu einer weiteren hitzigen Szene. Schiedsrichter Kanagasingam zeigte auf den Elfmeterpunkt, nachdem Nivokazi im Strafraum von Sow zu Boden gebracht worden war. Obwohl Sow das Trikot des Stürmers festhielt, nutzte Nivokazi den Kontakt geschickt aus und ging zu Boden. Captain Ali Kabacalman übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch am Torwart. Wenig später war es Ilya Chouaref, der den Elfmeter sicher ins Netz hämmerte. Ein weiteres Highlight des Spiels war das Premierentor von Franck Surdez für Sion, das die Führung der Walliser besiegelte. Mehr als die Hälfte der Mannschaft stellt sich als Neuling vor.
Die Young Boys stehen nun vor einer schweren Aufgabe, während Servette Selbstvertrauen für die kommenden Spiele gewinnen konnte. Das Elfmeter-Drama in Sion zeigt, dass auch vermeintlich klare Verhältnisse im Schweizer Fussball jederzeit auf den Kopf gestellt werden können. Die Spannung steigt, die Super League hält, was sie verspricht!
