Serie-a-ausfälle: diese stars fehlen am 29. spieltag – und das sind die konsequenzen
Der 29. Spieltag der Serie A droht zum Stresstest für Fantasy-Manager und Trainer zu werden. Mehr als 40 Profis fallen aus – teils für den Rest der Saison. Lautoptiker-Kalender hin oder her: Wer jetzt nicht genau liest, verliert Punkte und Tabellenplätze.
Die große verletzten-welle rollt durch den norden
Inter muss auf Lautaro Martínez verzichten – der Kapitän fehlt mindestens bis Spieltag 30. Dazu tappt Calhanoglu und Bastoni im medizinischen Nebel. Bei der Juve brodelt es ebenfalls: Milik ist ein Fragezeichen, Holm sichert erst in einer Woche seine Außenbahn zurück. Die Kurve wird erneut kälter, die Meisterschaft plötzlich wieder offen.
Die Roma verliert Dovbyk und Dybala längerfristig – Soule schwankt auf der Schmerzgrenze. Kein Wunder, dass Ndickas Sperre wie ein Befreiungsschlag wirkt. Doch wer in Trigoria glaubt, das Schlimmste überstanden zu haben, irrt: Ferguson fällt komplett raus, Saison vorbei.

Cagliari und lazio: ausfälle stapeln sich wie berge
Cagliari trägt das größte Lazarett. Belotti, Felici, Borrelli, Mazzitelli, Idrissi, Deiola – ein halbes Team fehlt. Trainer Nicola kann kaum noch über Wechsel jammern, er zählt gesunde Knöchel. Die Lazio sieht ähnlich blass: Provedel aus, Rovella bis Mai außer Gefecht, Gigot und Cataldi tasten sich zurück. Rom gleicht einem Krankenhaus mit Rasen.
Die Folge: Punkte sind Gold wert. Wer in diesen Wochen die Notstandself stemmt, kann sich im Abstiegskampf oder für Europa den entscheidenden Vorsprung sichern.

Florenz und neapel: talent im wartezimmer
Fiorentina wartet auf Lamptey, Lezzerini und Solomon – allesamt Außenpositionen, die sonst Tempo und Tiefe liefern. Napoli büßt Neres, Di Lorenzo und Rrahmani ein, Lobotka und Juan Jesus bleiben Risikopatienten. Wer jetzt denkt, dass Conte mit der Breite hausieren geht, muss umdenken: Die Bank ist dünn, die Gegner wittern ihre Chance.
Und dann ist noch Mailand: Loftus-Cheek und Gabbia laborieren, Rabiot muss zuschauen. Pioli kann nicht einfach rotieren, er muss improvisieren. Die Champions-League-Träume werden auf der Liege geschmiedet – oder im MRT.
Fazit: Der 29. Spieltag wird zur Schicksalsrunde. Nicht nur für Titelaspiranten, auch für Fantasy-Manager, die jetzt ihr letztes Wildcard verbrennen. Der Kalender tickt, die Knie auch. Und mancher Klub wird am Montag feststellen: Die Saison ist längst nicht mehr nur sportlich, sondern medizinisch entschieden.
