Serie a-schiris nach 28. spieltag: promotoren und versager in der wertung von gazzetta
Die 28. Runde der Serie A liegt auf dem Tisch – und mit ihr das unerbittliche Zeugnis der Gazzetta dello Sport für die Schiedsrichter. Wer glänzte, wer patzte? Die Antwort liefert die traditionelle Pagella, die bereits jetzt Hitze erzeugt, noch beab dem Abendspiel Lazio gegen Sassuolo überhaupt gepfiffen wurde.
Die noten stehen: zwischen 6,5 und 4,5 reicht kein platz für nachsicht
Kein einziger Referee kassierte ein 5 oder darunter, doch auch echte Höchstwerte blieben aus. Das Feld der 6,5-Promotoren führt Massimiliano Irrati an – seine Linie in Turin beim 2:0 der Juve gegen Udinese galt als makellos. Gleichauf: Marco Piccinini (Bologna–Empoli) und Daniele Orsato (Atalanta–Genoa). Alle drei bekamen die Note 6,5, eine klare Empfehlung für künftige Top-Partien.
Die große Mitte der 6,0-Referees dominiert das Bild. Paolo Valeri, Michael Fabbri, Fabio Maresca – Namen, die Routine versprechen, aber kein Risiko eingehen. Solide, nicht mehr.

Der einzige „suspenso“: abisso und die var-kontrolle, die nicht stattfand
Die 5,5 trägt Luigi Nasca nach Cagliari–Parma davon: Ein Handspiel im Strafraum blieb ungeahndet, der VAR schwieg. Die Bilder zeigen eindeutig Ball an Arm – die Entscheidung kostete Parma zwei Punkte. Die Gazzetta attestiert „schwerwiegende Fehlleistung“ und stellt klar: Nasca wird wohl für zwei Spieltag aus dem Kader rutschen.
Spannend bleibt die Bewertung von Marco Arena, der heute Abend Lazio gegen Sassuolo leitet. Erst mit seiner Leistung wird die Schiri-Tabelle komplett, doch schon jetzt zeigt sich: Die Liga zieht die Latte höher – und die Schiedsrichter müssen mitziehen.
Die Botschaft ist klar: Fehlentscheidungen haben Konsequenzen, doch wer sauber pfeift, wird sofort belohnt. Die Jagd nach Perfektion bleibt ein offenes Rennen – bis zur letzten Minute der Saison.
