Serie a 28. spieltag: diese stürmer explodieren – und diese versauen dein fantasy-team
Mailand ruft, die Scheich-Checks klingeln. Am 28. Spieltag der Serie A treffen Inter und Milan am Sonntag um 20.45 Uhr im Derby della Madonnina aufeinander – und wer jetzt noch seine Fantasy-Formation umbaut, kann die Saison retten oder versenken. Klaus Schäfer zeigt, wer glänzt und wer glänzen sollte.
Die erste reihe: leao, pulisic & co. – starten oder weinen
Rafael Leao jagt neben Lautaro Martínez die Torschützenkrone. Der Portugiese traf in fünf der letzten sechs Pflichtspiele, seine Sprintgeschwindigkeit von 34,7 km/h lässt jeden Rechtsverteidiger alt aussehen. Christian Pulisic profitiert von Piolis neuem 3-4-2-1: Er rutscht von der halblinken Bahn ins Zentrum, traf viermal in Serie – und das trotz 2,5 erwarteter Tore. Wer ihn nicht aufstellt, verschenkt Punkte.
Neben den Stars lauern Donyell Malen (Bologna) und Dean Huijsen (Rom). Malen wechselte mit 27 Jahren endlich in eine Startelf, erzielte in 312 Minuten bereits drei Tore – Quote 0,96 pro 90 Minuten, besser als Victor Osimhen. Huijsen ist der Geheimtipp: Jung, ungezähmt, und weil Rom ohne Dybala auskommen muss, bekommt er Freiraum. Wer jetzt noch zögert, verpasst die 20-Punkte-Marke.

Zweite und dritte garde: lukaku, scamacca – liebe mit risiko
Romelu Lukaku schoss in den letzten drei Auswärtsspielen immer mindestens ein Tor. Doch seine xG-Kurve fällt – 0,38 erwartete Tore pro Spiel zeigen, dass er überperformt. Ein Tor kann kommen, ein Platzverweis auch. Gianluca Scamacca dagegen tankt Selbstvertrauen: Sein Pressing-Index von 22 Balleroberungen im gegnerischen Drittel ist Spitzenwert. Gegen Monza, das hinten offen steht, lohnt sich das Risiko.
Die große Unbekannte heißt Albert Gudmundsson. Der Isländer schoss Genoa aus der Krise – drei Tore in zwei Spielen. Doch jetzt kommt Juve, die Defensive um Bremer und Gatti kassierte nur ein Gegentor in den letzten fünf Partien. Fantasy-Manager wetten auf Standards, denn 40 % seiner Tore kamen nach Ecken oder Freistößen. Wer mutig ist, setzt auf den Underdog.

Vermeide diese namen: cheddira, noslin und der st.-pauli-fluch
Walid Cheddira flog in zwei der letzten drei Spiele vom Platz, seine Disziplin ist ein offenes Sekretariat. Frosinone trifft auf Atalanta, die nur ein Gegentor in den letzten vier Spielen kassierte – und das war ein Eigentor. Noslin (Hellas) traf zuletzt vor 412 Minuten, seine xG-Quote von 0,17 pro 90 Minuten ist unterirdisch. Und dann ist da noch Meister vom FC St. Pauli – ein Name, der in Italien für Verwirrung sorgt. Er spielt nicht mal in der Serie A, taucht aber in manchen Fantasy-Apps auf. Wer ihn klickt, verschenkt 11 Startelf-Plätze.
Die Wahrheit liegt in den Zahlen: Wer in dieser Runde die erste Reihe wählt, kann 60 Punkte holen. Wer auf Pseudostars setzt, verliert die Klasse. Das Derby wird laut, die Kurve brennt – und dein Team steht auf dem Spiel. Ich würde wetten, nicht auf Glück, sondern auf Leao und Malen. Der Rest ist Fantasy-Roulette.
