Serhou guirassy: vom tief zur champions league-sensation
Serhou guirassy: vom tief zur champions league-sensation
Es war keine einfache Saison für Serhou Guirassy (geboren 1996 in Arles). Nach einer schwierigen Phase mit Torflaute Ende 2025 – nur drei Tore in 17 Spielen – kam es zusätzlich zu einem vermeintlichen „Ego-Krieg“. In Deutschland wurde der Stürmer kritisiert, weil er die Treffer seiner Mitspieler nicht feierte, nachdem Trainer Niko Kovac ihn als regulären Elfmeterschützen abgesetzt hatte.
Elfmeter-drama und spekulationen
„Ich glaube, die Elfmeter sind für mich erst einmal vorbei“, gab Guirassy gegenüber DAZN zu, nachdem er beim 3:2-Sieg gegen Heidenheim seinen dritten Elfmeter in dieser Saison verschossen hatte. Es gab sogar Spekulationen über einen möglichen Abgang im Sommer. Ein dunkles Kapitel, das glücklicherweise hinter ihm liegt. Die Bilder sprechen für sich – Guirassy ist zurück und in Topform!

Comeback und bundesliga-hoffnungen
Mit sechs Toren
in den letzten vier Spielen hat Guirassy den Borussia Dortmund zurück in den Kampf um die Bundesliga geführt. Der BVB liegt zwar noch sechs Punkte hinter dem FC Bayern, doch die Hoffnung lebt. Er erzielte den Siegtreffer gegen Wolfsburg (1:2) in der 87. Minute und glänzte mit jeweils zwei Treffern gegen Heidenheim (3:2) und Mainz (4:0). Ein bemerkenswerter Aufwärtstrend, der dem Team neue Energie gibt.
Guirassys champions league-magie
Doch seine wahre Stärke zeigt Guirassy in der Champions League. Beim 2:0-Sieg gegen Atalanta gelang ihm ein entscheidendes Tor – sein drittes in den letzten zwei Spielen, vorbereitet von Ryerson. Dieses Tor widmete er seiner kürzlich verstorbenen Nichte Aissata: „Möge Gott dich in seinem großen Paradies aufnehmen.“ Eine sehr persönliche Geste, die seine Menschlichkeit unterstreicht.
Teamgeist und anerkennung
„Ich spiele nicht alleine. Ich brauche meine Mitspieler, um effektiv zu sein. Wir haben früh ein Tor erzielt und dann noch ein zweites. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht so gut, aber wir haben uns gut verteidigt“, erklärte Guirassy nach dem Spiel, als er zum MVP gewählt wurde. Trainer Niko Kovac lobte: „Guirassy hat getroffen und assistiert, genau das, was wir gebraucht haben. Er hat gut mit der Mannschaft gespielt.“
Statistiken sprechen für sich
Der ehemalige Spieler von Laval, Lille, Auxerre, Köln, Amiens, Rennes und Stuttgart hat sich zum „Champions League-König“ entwickelt. In der vergangenen Saison teilte er sich den Titel des Torschützenkönigs mit Raphinha (je 14 Tore). In dieser Saison steht er bereits bei vier Toren und vier Assists. Die folgenden Zahlen verdeutlichen seine herausragende Leistung:
| Spieler | Tore & Assists |
|---|---|
| Serhou Guirassy | 24 (17 Tore, 7 Assists) |
| Raphinha | 22 (14 Tore, 8 Assists) |
| Kylian Mbappé | 22 (20 Tore, 2 Assists) |
| Harry Kane | 21 (19 Tore, 2 Assists) |
| Ousmane Dembélé | 16 (9 Tore, 7 Assists) |
| Vinicius Jr. | 16 (10 Tore, 6 Assists) |
| Erling Haaland | 15 (15 Tore, 0 Assists) |
Der spieler mit den meisten torbeteiligungen
Besonders beeindruckend ist eine weitere Statistik: Serhou Guirassy ist der Spieler mit den meisten Torbeteiligungen in der Champions League seit Beginn der letzten Saison (24). Mit Guirassy im „UCL-Modus“ wird alles leichter. Die Zukunft des BVB in der Königsklasse sieht rosig aus!
