Serena williams: comeback-sensation in london – und schon wieder siegt sie!

London – Die Tennismund hat es erlebt: Serena Williams ist zurück! Nach fast vier Jahren Pause feierte die 44-jährige Ikone in London ein fulminantes Comeback und zeigte dabei, dass sie noch immer zur absoluten Weltspitze gehört. Der Centre Court im Queen’s Club war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Williams gemeinsam mit der jungen Kanadierin Victoria Mboko auf den Platz trat – und die Fans wurden nicht enttäuscht.

Ein comeback mit starbesetzung und einem augenzwinkern

Die Partie gegen Nicole Melichar-Martinez (USA) und Erin Routliffe (Neuseeland) war ein echter Krimi, der mit 7:6 (7:2), 6:2 zugunsten des amerikanischen-kanadischen Duos endete. Dabei schien Williams die Freude über ihr Comeback mehr als alles andere zu genießen. „Es hat so viel Spaß gemacht mit Vicky. Ich konnte mich wirklich auf sie verlassen“, strahlte die 23-malige Grand-Slam-Siegerin nach dem Match. Mit einem Augenzwinkern erklärte sie die Gründe für ihre Rückkehr: „Ich hatte einfach nichts Besseres zu tun – ich war müde davon, zu Hause herumzusitzen.“ Ein Satz, der für Gelächter im Publikum sorgte und gleichzeitig die Leichtigkeit ihres Comebacks unterstrich.

Die einstige Dominatorin der Tennistour machte trotz ihres fortgeschrittenen Alters und der langen Wettkampfpause einen ausgesprochen fitten Eindruck. Ihre bekannten, kraftvollen Grundschläge und der harte Aufschlag waren zurück, und die Zuschauer durften einige ihrer legendären Aktionen bewundern. Die Bilder ihrer Töchter, die sie stolz anfeuerte, zeigten eine ganz andere Seite der Superathletin – eine Mutter, die den Applaus ihrer Familie ebenso schätzt wie den der Fans.

Berlin und wimbledon im visier – einzel noch in der schwebe

Berlin und wimbledon im visier – einzel noch in der schwebe

Nach diesem überzeugenden Auftritt steht bereits das nächste Kapitel an: Williams plant, in der kommenden Woche auch beim WTA-Turnier in Berlin anzutreten. Allerdings wird sie dort nur im Doppel gemeldet. Eine Rückkehr in den Einzelbereich ließ sie vorerst offen. „Im Moment ist es ein Nein. Ich habe das Gefühl, dass ich wahrscheinlich noch etwas mehr trainieren muss, wenn ich im Einzel spielen will“, erklärte sie. Doch wer Serena Williams kennt, weiß, dass ein „Nein“ oft nur eine vorübergehende Antwort ist.

Auch ein Start beim traditionsreichen Wimbledon-Turnier, das sie bereits siebenmal gewann, scheint denkbar. Die jüngste Schwester, Venus Williams (45), hat im Sommer ebenfalls ein Comeback auf der Tour gegeben und ist ebenfalls aktiv. Die Tenniswelt darf gespannt sein, wie sich die Geschichte der Williams-Schwestern in dieser Saison noch entwickelt. Die Faszination für Serena Williams ist ungebrochen – und ihr Comeback in London ist nur der Anfang.