Sensationell! zuazo-talent amilibia rückt näher ans nationalteam

Ein überraschender Name taucht im Kreis der spanischen Handball-Nationalmannschaft auf: June Amilibia, die junge Spielerin vom Zweitligisten Balonmano Zuazo, hat eine Einladung zum Trainingslager im Juli in Burgos erhalten. Ein echter Coup für die aufstrebende Nachwuchsspielerin und ein klares Signal des Bundestrainers Joaquín Rocamora: Talent bekommt eine Chance.

Vier neue gesichter im kader der guerreras

Vier neue gesichter im kader der guerreras

Die Einladung von Amilibia ist Teil einer größeren Umstrukturierung im spanischen Nationalteam. Sechs Spielerinnen, darunter einige etablierte Kräfte, müssen ihren Koffer packen. Der Name Danila So Delgado fällt besonders ins Gewicht, ebenso wie der von Jennifer Gutiérrez und der etatmäßigen Mittelblockspielerin Kaba Gassama, die mit Gloria Bistrita einen historischen Doppelpack aus Liga und Pokal feierte. Maddi Aalla, Elena Vegué und Lysa Tchaptchet fallen ebenfalls weg – erfahrene Kräfte, die nun jüngeren Spielerinnen den Weg ebnen.

Doch diese Abschiede eröffnen auch Chancen. Neben June Amilibia erhalten Marta Mera (Torhüterin, KH-7 Granollers), Elena Amores (Super Amara Bera Bera) und Almudena Gutiérrez (Replasa Beti-Onak) ebenfalls die Chance, sich im Nationalteam zu beweisen. Amilibia war bereits 2025 für eine Technologietagung nominiert worden, was darauf hindeutet, dass Rocamora schon länger ein Auge auf ihr Potenzial geworfen hat.

Das Trainingslager, das vom 10. bis zum 19. Juli in Burgos stattfindet, dient vor allem der Verfeinerung des Spielsystems der Guerreras. Rocamora, der im Januar die Verantwortung übernahm, will die Mannschaft weiterentwickeln und auf die nächste Saison vorbereiten. Die Konkurrenz um einen Platz im Team ist groß, aber Amilibia scheint mit ihrer Energie und ihrem Talent zu überzeugen.

Die aktuelle Nominierung für das spanische Nationalteam umfasst eine beeindruckende Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und vielversprechenden Nachwuchstalenten. Im Tor stehen Lucía Prades, Nicole Morales und Marta Mera. Im Angriff sind Anne Erauskin, Maitane Etxeberria und Paula Agulló gesetzt, während in der Abwehr Namen wie Alicia Fernández und Elba Álvarez für Stabilität sorgen. Besonders hervorzuheben ist die Nominierung von June Amilibia als linker Außen – ein Zeichen dafür, dass die Zukunft des spanischen Handball-Nationalteams in guten Händen ist.

Die jungen Spielerinnen dürfen sich nun beweisen und zeigen, was in ihnen steckt. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Rolle sie bei den kommenden internationalen Spielen spielen werden. Denn eines ist klar: Die Guerreras sind bereit für die Herausforderungen der Zukunft.