Sensationell: australien krönt sich zum curling-weltmeister!

Genf – Die Curling-Welt ist aus dem Häuschen! Das australische Duo Tahli Gill und Dean Hewitt hat eine Sensation perfekt gemacht und beim diesjährigen Weltmeisterschaftsturnier in Genf den Titel im Mixed Doubles geholt. Ein historischer Erfolg für Down Under, der die schwedischen Favoriten im Finale deutlich mit 8:4 schlug.

Ein unerwarteter triumph im schweizer schatten

Ein unerwarteter triumph im schweizer schatten

Noch vor wenigen Jahren schien der australische Curling-Sport weit entfernt von den Weltspitzen. Doch Gill und Hewitt haben mit ihrem beeindruckenden Spiel bewiesen, dass man mit Leidenschaft und Können auch als Underdog Großes erreichen kann. Der bisherige Erfolg des Landes beschränkte sich auf einen dritten Platz im Vorjahr – nun folgt der fulminante Aufstieg auf den Thron. Schweden, traditionell eine Curling-Nation von Weltruf und hinter Rekordsieger Schweiz (sieben WM-Titel) die zweiterfolgreichste Nation im Mixed Doubles, muss sich nach 2019 und 2024 mit der dritten Finalpleite in relativ kurzer Zeit begnügen.

Für das deutsche Duo Sixten Totzek und Kim Sutor gab es hingegen bittere Enttäuschung. Trotz engagierter Leistung verpassten sie die K.o.-Runde knapp. Bundestrainer Uli Kapp kann jedoch auf das Erreichen des Hauptziels – dem Klassenerhalt – stolz sein. Eine Leistung, die zeigt, dass der deutsche Curling-Sport auf dem richtigen Weg ist, auch wenn das Rampenlicht diesmal an Australien ging.

Die Freude im australischen Lager ist riesig. Dean Hewitt strahlte nach dem Spiel: „Das ist unglaublich! Wir haben so hart dafür gearbeitet und sind überglücklich, diesen Titel nach Hause zu bringen.“ Tahli Gill fügte hinzu: „Es ist ein Traum, der wahr geworden ist. Wir hoffen, dass dieser Erfolg viele junge Menschen in Australien für den Curling-Sport begeistert.“

Die Zahlen sprechen für sich: Australien präsentierte sich als das klar bessere Team im Finale. Die schwachen Aufnahmen der schwedischen Spieler, die in der entscheidenden Phase des Spiels unzählige Fehler machten, zeugen von dem Druck, der auf den Schultern der Skandinavier lastete.