Sensationell: 14-jähriger dominiert rallye-szene in bolivien!
Mit gerade einmal 14 Jahren hat Óscar Fuertes Jr. die Rallye-Welt aufgemischt. Der junge Spanier, Sohn eines bekannten Rallye-Piloten, feierte ein fulminantes Debüt in der bolivianischen Meisterschaft und sicherte sich den zweiten Platz – ein Rekord, der ihn zum jüngsten Podestgast des Landes macht. Ein Start, der dem Motorsport-Himmel gewidmet zu sein scheint.

Ein ungewöhnlicher trainingsort für einen aufstrebenden star
Während andere Teenager sich mit Schulaufgaben herumschlagen, perfektioniert Fuertes Jr. seine Fahrkünste in Bolivien. Sein Team entschied sich für dieses ungewöhnliche Ziel, um ihm eine ähnliche Erfahrung wie Gil Membrado in Lettland zu ermöglichen – eine intensive Auseinandersetzung mit den spezifischen Herausforderungen dieser Rallye-Disziplin, bevor er in Spanien antritt. Der Plan: Bis zum 15. Geburtstag soll er in Europa Fuß fassen.
Fuertes Jr. wird von zwei erfahrenen Mentoren unterstützt: Sergio und Diego Vallejo. Sergio, zweifacher spanischer Asphaltrallye-Meister, und Diego, ehemaliger Copilot von Größen wie Dani Sordo und Pepe López, arbeiten seit Monaten eng mit dem Talent zusammen. Nach dem Gewinn der spanischen Junioren-Autocross-Meisterschaft und dem Vize-Europameistertitel wagt er nun den Sprung in die Welt der Rallyes.
Der Hyundai i20 N5, mit dem Fuertes Jr. antritt, wurde bereits mehrfach getestet. Das Fahrzeug stammt von RMC Motorsport, dem spanischen Team, das in Kürze in die Rallye-Weltmeisterschaft aufsteigen wird – ein Team, mit dem sein Vater vor 15 Jahren die spanische Meisterschaft auf Schotter gewann. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die ersten Erkundungsfahrten in Lorca Mitte März zeigten bereits sein Potenzial.
Die Unterstützung durch Marquito Bulacia, den bolivianischen 'Wunderkind', und dessen Team, untermauert den Anspruch des jungen Spaniers. Sein nächstes Ziel: Der Umstieg auf einen Rally2-Wagen. Die Karriere von Óscar Fuertes Jr. nimmt einen atemberaubenden Verlauf, der an die frühe Entwicklung von Talenten wie Sainz erinnert – eine Entwicklung, die in der heutigen Zeit immer schneller voranschreitet.
Die Zahlen sprechen für sich: Ein 14-Jähriger, der bereits auf solch einem Niveau konkurriert, ist mehr als nur ein Talent. Er ist eine Ankündigung. Eine neue Ära im Rallye-Sport könnte gerade erst begonnen haben.
