Seixas dominiert baskenland-rundfahrt: lipowitz auf dem weg zum podest!

Ein junger Franzose stürmt dem Radsport zum Sieg: Paul Seixas, das französische „Wunderkind“, hat auch die zweite Etappe der baskenland-Rundfahrt gewonnen und seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut. Währenddessen deutet ein aufstrebender deutscher Fahrer an, dass ein Platz auf dem Podium durchaus realistisch sein könnte.

Lipowitz klettert ins geschäft

Florian Lipowitz vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe zeigte eine starke Vorstellung bei der Bergprüfung nach Iruña und belegte einen achten Platz. Damit verbesserte sich der deutsche Rundfahrer in der Gesamtwertung auf den dritten Rang. Die baskenland-Rundfahrt gilt als eine der anspruchsvollsten Frühjahrsklassiker, und Lipowitz scheint sich bestens einzufügen.

Seixas, der bereits am Montag das Zeitfahren für sich entscheiden konnte, präsentierte sich erneut in Glanzform und distanzierte die Verfolgergruppe um Lipowitz mit großem Vorsprung – 1:25 Minuten, um genau zu sein. Der Däne Mattias Skjelmose vom Team Lidl-Trek sicherte sich den zweiten Platz vor Lipowitz' Teamkollegen Primoz Roglic. Die Konkurrenz ist groß, aber Lipowitz scheint bereit für die Herausforderung zu sein.

Die aktuelle Gesamtwertung sieht wie folgt aus: Seixas führt mit einem beeindruckenden Vorsprung von 1:59 Minuten auf Roglic, gefolgt von Lipowitz (+2:08). Die Tatsache, dass Lipowitz, der im Vorjahr bereits als Vierter ins Ziel kam, so nah an der Spitze liegt, lässt auf eine erfolgreiche Rundfahrt hoffen.

Dramatik am straßenrand: landa stürzt schwer

Dramatik am straßenrand: landa stürzt schwer

Die dritte Etappe, die am Mittwoch auf dem Programm steht, verspricht weitere Zerreißproben. Mit knapp 2900 Höhenmetern über 152,8 km wird es für die Fahrer eine echte Tortur. Lipowitz hat die Etappe kurzfristig ins Programm genommen, nachdem er bei der Katalonien-Rundfahrt bereits einen beachtlichen dritten Platz belegt hatte, und scheint bestens vorbereitet zu sein.

Doch der Tag war nicht nur von sportlichen Höhepunkten geprägt. Der Sturz von Mikel Landa, dem Kapitän des Teams Soudal-Quick Step, sorgte für Entsetzen. Rund zehn Kilometer vor dem Ziel kam der Baske zu Fall und blieb unter Schmerzen auf dem Asphalt liegen. Sein Start beim Giro d’Italia ab dem 8. Mai ist nun höchst fraglich – eine bittere Pille für den erfahrenen Fahrer.

Ein weiteres erschreckendes Ereignis ereignete sich kurz vor dem Ziel, als ein Begleitmotorrad nur wenige Sekunden vor Seixas' Vorbeifahrt einen Zuschauer auf die Straße fuhr. Glücklicherweise gab es keine schweren Verletzungen, doch der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Sicherheitsvorkehrungen bei Radrennen.

Die baskenland-Rundfahrt zeigt einmal mehr, dass sie nicht nur ein sportliches Ereignis von höchstem Niveau ist, sondern auch ein Prüfstein für Nerven und Nervenstärke.