Schwitzen, Singen, Steiermark: Union Berlin im Trainingslager
Der 1. FC Union Berlin bereitet sich seit Montag im österreichischen Trainingslager in der Steiermark auf die neue Saison vor. Rund drei Wochen vor dem Saisonauftakt stehen Fitnessaufbau und das Einstudieren eines neuen Offensivsystems im Mittelpunkt.
Die Mannschaft und Trainer Mauro Lustrinelli sollen enger zusammenwachsen. Dabei orientiert sich der Bundesligist an den Methoden von Real Madrid – mit gezielten Maßnahmen für Teamzusammenhalt und Leistungsoptimierung.
Trainer Lustrinelli zufrieden mit Fortschritten
Coach Mauro Lustrinelli zeigt sich mit dem bisherigen Trainingsverlauf zufrieden. Der Schweizer übernimmt nach dem Abgang von Bo Svensson das Traineramt und bringt frische Impulse mit. Neben seiner taktischen Arbeit glänzt er auch am DJ-Pult und sorgt für lockere Stimmung im Team.

Hoffnungsträger Kemlein mit Extra-Einsatz
Als potenzieller Hoffnungsträger gilt Robert Kemlein. Der junge Spieler schiebt zusätzliche Trainingseinheiten und will sich einen Stammplatz erkämpfen. Seine Entwicklung wird vom Trainerteam genau beobachtet.
Unterstützung erfährt die Mannschaft von rund 300 mitgereisten Fans aus Köpenick. Die Anhänger begleiten das Team nach Österreich und sorgen für familiäre Atmosphäre während der Vorbereitungsphase.
Die tägliche Routine beginnt früh: Um 10:15 Uhr bereitet Platzwart Gerald Wurzbach vom ATV Irdning den Rasen vor, bevor um 11 Uhr das Training startet. Die österreichische Partnervereinigung stellt die Infrastruktur für den Bundesligisten bereit.
Die Eistonne als Regenerationsmaßnahme gehört zum festen Programm. Kapitän Christopher Trimmel nutzt die Abkühlung nach intensiven Einheiten für Gespräche mit dem Trainerstab – wie ein Bild von Matthias Koch zeigt, das den Routinier bei der Erholung neben Coach Lustrinelli zeigt.
