Schwimmwelt auf kurs: russische und belarussische athleten kehren zurück!
Nach einer turbulenten Phase
der Ausgrenzung wendet sich der internationale Schwimmsport: Athleten aus Russland und Belarus dürfen ab sofort wieder unter ihrer Nationalflagge an Wettbewerben teilnehmen. Die World Aquatics, der Weltschwimmverband, hat die umstrittene Entscheidung getroffen und setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung einer schrittweisen Wiederaufnahme beider Nationen in den internationalen Sport.
Die kehrtwende: von der neutralität zurück zur nationalmannschaft
Noch im Februar 2022 waren russische und belarussische Schwimmer aufgrund der politischen Lage von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen. Zunächst durften sie nur als neutrale Athleten starten, eine Regelung, die seit 2023 galt. Im Laufe des Jahres 2024 und 2025 wurden dann schrittweise Ausnahmen für Staffelteams und Wasserballspieler gewährt. Jetzt folgt der finale Schritt: die volle Wiederherstellung des nationalen Status.
Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, begründete die Entscheidung mit dem Ziel, Sportstätten weiterhin von politischen Konflikten fernzuhalten.
