Schwere strafe für almeyda: sieben spiele sperre für sevilla-trainer

Schock für den sevilla fc: almeyda für sieben spiele gesperrt

Der spanische Fußballverband hat am Mittwoch eine harte Strafe gegen Matías Almeyda, den Trainer des Sevilla FC, verhängt. Er wurde für insgesamt sieben Spiele gesperrt, nachdem er im Spiel gegen Alavés des Feldes verwiesen wurde. Grundlage für die Entscheidung ist der Bericht von Schiedsrichter Iosu Galech Apezteguía.

Verein legte einspruch ein – schiedsrichter-bericht belastend

Verein legte einspruch ein – schiedsrichter-bericht belastend

Der Sevilla FC hatte bereits im Vorfeld mit einer empfindlichen Strafe gerechnet, da der Schiedsrichter-Bericht äußerst kritisch ausfiel und die Schiedsrichtervereinigung (CTA) verärgert reagierte. Der Verein plant, alle Instanzen zu nutzen, um die Sperre zu verkürzen. Der Präsident José María del Nido Carrasco hatte bereits Kontakt zur CTA aufgenommen, um gegen die Schiedsrichterleistung zu protestieren und eine einheitlichere Linie zu fordern.

Die details der strafe im überblick

Die details der strafe im überblick

Die Sperre von Almeyda setzt sich wie folgt zusammen:

  • Zwei Spiele für Proteste gegen den Schiedsrichter
  • Ein Spiel, weil er sich nach der Roten Karte nicht zum Kabinenbereich begab
  • Drei Spiele für wiederholtes respektloses Verhalten gegenüber Schiedsrichtern
  • Ein Spiel für Verhalten, das gegen die öffentliche Ordnung verstößt

Kritische phase für sevilla: kampf um den klassenerhalt

Die Sperre trifft den Sevilla FC in einer entscheidenden Phase der Saison. Der Verein kämpft um den Klassenerhalt in der LaLiga. Almeyda wird den Verein bereits beim nächsten Spiel gegen Getafe nicht an der Seitenlinie betreuen können. Dies ist bereits die zweite Rote Karte für den argentinischen Trainer in dieser Saison. Die erste erhielt er im Auswärtsspiel gegen Real Madrid.

Eskalation beim spiel gegen alavés

Die Rote Karte für Almeyda folgte auf eine hitzige Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter. Zudem sah Juanlu die Gelb-Rote Karte, wodurch Sevilla ab der 16. Minute in Unterzahl spielte. Ein möglicher Elfmeter für Agoumé wurde ebenfalls nicht gegeben, was die Aufregung zusätzlich steigerte.

Almeydas reaktion nach dem spiel: „ich weiß nicht, warum ich ausgeschlossen wurde“

Nach dem Spiel äußerte sich Almeyda enttäuscht und verständnislos: „Ich möchte mich zuerst und vor allem bei den Fans, beim Sevilla FC, meiner Familie und allen entschuldigen, die mich ständig unterstützen und auf meine Reaktionen achten. Es ist leicht, mich rauszuschmeißen, wenn ich nicht rede. Ich sehe alle Spiele, Millionen von Beschwerden, und wir dürfen nicht antworten. Ich habe nicht beleidigt. Und wenn man so ausgeschlossen wird… Ich habe den Kopf verloren, weil ich den Schiedsrichter gefragt habe, warum er mich ausgeschlossen hat. Er hat es mir nie gesagt. Jetzt ist es leicht, die Rote Karte für Almeyda zu schreiben, aber man weiß nicht, warum.“

Zukunftsaussichten und mögliche konsequenzen

Die kommenden Spiele werden für den Sevilla FC ohne ihren Trainer eine große Herausforderung darstellen. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein mit seinem Einspruch Erfolg haben wird und die Sperre reduziert werden kann. Die Situation verdeutlicht die angespannte Atmosphäre rund um die Schiedsrichterentscheidungen in der spanischen Liga.