Schweizer wm-sensation: eggimann träumt von messi-schock!
Vancouver – Der Jubel in der Schweiz ist ohrenbetäubend! Nach einem dramatischen Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien hat die Nationalmannschaft das Viertelfinale der WM 2026 erreicht – ein Erfolg, der das Land seit 1954 nicht mehr erlebt hat. KSC-Sportchef Mario Eggimann, selbst ehemaliger Nationalspieler, blickt voller Hoffnung auf die nächste Hürde: den amtierenden Weltmeister Argentinien.
Die zimmernachbarn waren wach: eggimann über den historischen sieg
Die Atmosphäre im Stadion war elektrisierend, die kolumbianischen Fans übertrafen die Schweizer in der Lautstärke, doch die Nati ließ sich nicht verunsichern. Nach 120 Minuten intensiven Kampfes und einem packenden Elfmeterschießen, das Ruben Vargas mit dem entscheidenden Treffer besiegelte, brach der Jubel aus. Eggimann, der das Spiel auf seinem Hotelzimmer verfolgte, gab im SWR-Interview zu: „Meine Zimmernachbarn sind wahrscheinlich aufgewacht!“
Der Sieg gegen Kolumbien ist mehr als nur ein Achtelfinaleinzug. Er ist die Krönung einer Ära, in der die Schweiz konstant zu den besten Mannschaften der Welt gehört. Nach Jahren des Hoffens und Bangens scheint der große Wurf endlich gelungen zu sein. Doch die Freude wird getrübt durch die Verletzung von Johan Manzambi, dem überragenden Leistungsträger der Schweizer Offensive. Sein Ausfall im Viertelfinalspiel gegen Argentinien ist ein herber Verlust.

Argentinien – der nächste brocken
Im Viertelfinale, das in der Nacht auf Sonntag in Kansas City stattfindet, wartet nun die vermeintlich unlösbare Aufgabe: Argentinien mit Superstar Lionel Messi. Die Ausgangslage ist klar: Argentinien geht als klarer Favorit in die Partie. Aber Fußball ist unberechenbar, und die Schweizer haben in der Vergangenheit schon mehrfach überrascht. „Vielleicht unterschätzen die Argentinier uns unterschwellig“, meint Eggimann, „Das kann gefährlich sein. Gerade gegen eine Mannschaft, die so stabil agiert wie die Schweiz.“
Die Schweiz muss sich auf ein hartes Stück Arbeit einstellen. Argentinien verfügt über eine unglaubliche individuelle Klasse, insbesondere im Bereich der Offensivkräfte. Doch die Schweizer haben in den letzten Jahren gelernt, als Team zu agieren und ihre Stärken im Kollektiv auszuspielen. Ein Schlüssel zum Erfolg wird es sein, Messi zu neutralisieren und die argentinischen Angreifer früh zu stören. Und, so Eggimann, „vielleicht gibt es ja noch etwas Historisches dazu.“
Die Hoffnung stirbt zuletzt, und in der Schweiz träumt man bereits vom Halbfinaleinzug. Ein Wunder ist möglich, wenn die Schweizer an ihre Leistungsgrenze gehen und Argentinien einen Schachzug zu viel präsentiert.
