Schweizer ski-team: analyse und medaillenhoffnungen bei den super-g rennen
- Schweizer ski-team: analyse und medaillenhoffnungen bei den super-g rennen
- Herren: odermatt als topfavorit
- Stefan rogentin: konstanz als trumpf
- Alexis monney: aufwärtstrend und streckenprofil
- Franjo von allmen: der neue star am himmel?
- Damen: herausforderungen und hoffnungen
- Corinne suter: die erfahrene kämpferin
Schweizer ski-team: analyse und medaillenhoffnungen bei den super-g rennen
Die ersten Medaillen sind bereits im Schnee versunken. Jetzt stehen die Super-G Rennen in Bormio an, und die Schweizer Skirennläuferinnen und -läufer haben die Chance, weitere Edelmetalle zu gewinnen. Ich, Birgit Richter, beleuchte im Folgenden die Stärken und Schwächen des Schweizer Teams und analysiere die größten Medaillenanwärter.
Herren: odermatt als topfavorit
Im Herren-Super-G gilt Marco Odermatt als der klare Favorit. Seine Dominanz in dieser Disziplin ist seit Jahren unbestritten. Er beherrscht die Technik und die Kurven wie kaum ein anderer. Die Strecke in Bormio liegt ihm, und die Erinnerung an vergangene Siege dürfte ihn zusätzlich motivieren. Allerdings muss er auch mit der internen Konkurrenz von Franjo von Allmen umgehen, der nach seinem sensationellen Erfolg weiterhin im Aufwind ist.

Stefan rogentin: konstanz als trumpf
Stefan Rogentin konnte in den bisherigen Abfahrten in Bormio noch nicht überzeugen. Doch der Super-G ist seine Paradedisziplin. Er ist bekannt für seine Konstanz und liefert regelmäßig solide Leistungen ab. Ein Ausreißer nach oben fehlt ihm zwar noch, aber eine Medaille bei Olympia ist durchaus im Bereich des Möglichen. Rogentin ist ein Kämpfer und wird alles geben, um seine Chance zu nutzen.

Alexis monney: aufwärtstrend und streckenprofil
Auch wenn der Super-G nicht seine stärkste Disziplin ist, zeigt Alexis Monney aktuell eine starke Form. Er hat bei den Abfahrten in Bormio bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist. Allerdings muss er den oberen Streckenabschnitt verbessern, wo er bisher Zeit verloren hat. Gelingt ihm der perfekte Start, kann er mit den Besten mithalten und um eine Medaille kämpfen.

Franjo von allmen: der neue star am himmel?
Franjo von Allmen hat bereits zwei Goldmedaillen im Ski Alpin gewonnen und ist der erste Schweizer, dem dies gelang. Kann er nur vier Tage nach seinem ersten Triumph direkt die nächste Medaille nachlegen? Die Strecke in Bormio liegt ihm, aber es stellt sich die Frage, ob die vielen Emotionen und Zeremonien seine Energie beeinträchtigen könnten. Mit vollem Fokus und Energie ist er jedoch ein ernstzunehmender Medaillenkandidat.
Damen: herausforderungen und hoffnungen
Das Schweizer Damenteam hatte in den bisherigen Rennen einige Schwierigkeiten. Janine Schmitt ist noch relativ unerfahren und ein Spitzenplatz wäre eine Überraschung. Jasmine Flury, die 2023 Weltmeisterin in der Abfahrt wurde, hat im Super-G bisher noch wenig Konstanz gezeigt. Die größte Hoffnung liegt auf Malorie Blanc, die überraschend in Crans-Montana gewonnen hat, aber möglicherweise mit mentaler Erschöpfung zu kämpfen hat.
Corinne suter: die erfahrene kämpferin
Corinne Suter wäre normalerweise eine Medaillenkandidatin, doch eine Verletzung hat sie in dieser Saison zurückgeworfen. Ihr fehlt noch das Topresultat seit ihrem Comeback. Dennoch sollte man sie niemals abschreiben, denn bei Großanlässen ist auf Suter in der Regel Verlass. Sie mag die Strecke in Cortina, wo sie bereits Erfolge gefeiert hat. Eine Medaille wäre eine Sensation, aber nicht unmöglich.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich das Schweizer Team in den kommenden Rennen schlagen wird. Die Voraussetzungen sind gut, und die Athleten sind hochmotiviert, um für die Schweiz weitere Medaillen zu gewinnen. Bleiben Sie dran für weitere Updates und Analysen!
