Schweiz triumphiert: manzambi entscheidet gegen bosnien!
Los Angeles – Die Schweiz hat sich bei der WM 2026 gegen Bosnien und Herzegowina mit 4:1 durchgesetzt und damit die Vorrunde vorzeitig in greifbarer Nähe. Ein fulminanter Doppelpack von Joker Johan Manzambi vom SC Freiburg katapultierte die Nati in einen entscheidenden Rausch, nachdem eine zunächst ideenlose Leistung lange Zeit die Gemüter verdunkelt hatte.
Die bosnier am falschen fuß
Die Anfangsphase des Spiels ließ wenig auf einen Torreigen schließen. Beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig ab, wobei die Schweiz zwar mehr Ballbesitz hatte, aber kaum gefährliche Aktionen vor dem bosnischen Tor produzierte. Edin Dzeko, der als drittältester Feldspieler der WM-Geschichte ins Spiel kam, fand kaum Anschluss und wirkte oft isoliert.
Die Schweizer Offensive wirkte verharmlost, während Bosnien zwar kompakt stand, aber ebenfalls kaum Akzente setzen konnte. Es entwickelte sich ein zähes Ringen um die Vorherrschaft, das wenig Unterhaltungswert besaß. Die Fans in Los Angeles wurden noch nicht warm – bis zur Pause blieb es beim erwarteten 0:0.

Manzambi entscheidet die partie
Nach der Pause erhöhte die Schweiz den Druck, fand aber zunächst keine Lösungen. Erst der Einwurf von Trainer Murat Yakin brachte die Wende. Mit Johan Manzambi brachte er frischen Wind ins Spiel – und der Offensivmann zahlte das Vertrauen prompt zurück. Sein Volley-Stoss in der 74. Minute ließ bosnischen Torwart Nikola Vasilj keine Chance. Kurz darauf erhöhte Ruben Vargas auf 2:0.
Bosnien versuchte zwar, noch einmal zurückzuschlagen, doch die Schweiz zeigte sich nun unaufhaltsam. Granit Xhaka erhöhte den Spielstand mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit auf 3:1. Tarik Muharemovic sah in der 80. Minute die rote Karte, was die Überzahl für die Schweiz besiegelte. Ermin Mahmic gelang in der Schlussminute zwar der Ehrentreffer, doch Manzambis zweiter Treffer in der 90. Minute machte den Sieg der Schweiz deutlich.

Die nati im blick auf die k.o.-runde
Mit vier Punkten hat die Schweiz nun die besten Karten für das Weiterkommen. Auch Bosnien hat mit einem Sieg gegen Katar noch Chancen auf das Sechzehntelfinale, doch die Aufgabe wird nicht einfach. Die Leistung gegen die Schweiz zeigte deutlich, wo die Schwächen liegen. Die Mannschaft von Trainer Yakin kann nun selbstbewusst auf den letzten Gruppenspiel gegen Kanada blicken, während Bosnien-Herzegowina sich auf ein entscheidendes Duell gegen Katar vorbereiten muss.
Die angebliche Unruhe im Schweizer Team nach dem Unentschieden gegen Katar scheint mit dem heutigen Sieg verflogen zu sein. Doch die Nati muss sich weiterhin fokussieren und ihre Leistung bestätigen, wenn sie in der K.o.-Runde erfolgreich sein will. Die Schweiz hat gezeigt, dass sie zu den ernstzunehmenden Teams bei dieser WM gehören.
