Schweiz demoliert norwegen: traum vom wm-titel lebt!
Zürich – Ein Ausrufezeichen im Eishockey! Die Schweiz hat Norwegen im Halbfinale der Weltmeisterschaft mit einer deutlichen 6:0-Pleite überrascht und den Traum vom ersten WM-Titel seit 1998 am Leben erhalten. Norwegen, als Überraschungsteam des Turniers, fand kein Mittel gegen die überzeugende Vorstellung der Gastgeber.
Die schweizer offensive findet ihren rhythmus
Lange Zeit tat sich die Schweiz gegen die robuste norwegische Defensive schwer. Doch mit zunehmender Spielzeit fand das Team von Trainer Marco Bayerus seinen Rhythmus. Christoph Bertschy eröffnete den Torreigen kurz vor Drittelende mit einem präzisen Schuss, der Henrik Haukeland, den bis dato herausragenden norwegischen Torwart, keine Chance ließ. Es war der Auftakt zu einem dominanten zweiten Drittel, in dem Denis Malgin, Ken Jäger und Damien Riat die Weichen für eine klare Führung stellten.
Die NHL-Stars Nico Hischier und Theo Rochette sorgten im letzten Abschnitt mit ihren Treffern für den Endstand. Sechs Tore – eine Demonstration der Schweizer Überlegenheit. Die Norweger wirkten geschockt und konnten dem druckvollen Spiel der Eidgenossen kaum etwas entgegensetzen. „Sie sind auf Augenhöhe mit uns“, räumte der Schweizer Sportdirektor Lars Weibel bei MagentaSport ein – eine diplomatische, aber ehrliche Einschätzung der Leistungsunterschiede.

Norwegen kämpft um bronze, schweiz um gold
Für Norwegen bedeutet die Niederlage, dass sie am Sonntag um Platz drei gegen Kanada oder Finnland antreten müssen. Es wäre die erste WM-Medaille überhaupt für das skandinavische Team. Die Schweiz hingegen darf von einem dritten WM-Titel in Folge träumen, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Finalspiele oft eine andere Geschichte schreiben. Bisher blieb der Triumph für die Eidgenossen aus, trotz zahlreicher Finalteilnahmen.
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