Schröder schlägt detroit: 15 punkte gegen den favoriten

Dennis Schröder schlug im Osten ein und hinterließ Detroit eine Delle. Die Cavaliers schickten den Tabellenführer mit 113:109 nach Hause – und der Braunschweiger war mit 15 Punkten, fünf Assists und fünf Rebounds der Zündfunk aus der zweiten Reihe.

Die nacht, in der cleveland den favoriten stoppte

Ohne Donovan Mitchell, dafür mit Jaylon Tyson als tempobegeistertem Ersatzmann (22 Punkte), rissen die Cavs den Pistons nach 48 Minuten den Faden. Jalen Duren trug zwar 24 Punkte auf, doch Cade Cunningham verpuffte bei nur zehn Treffern – ein harmloser Superstar an einem Abend, an dem Detroit plötzlich doch nur Mensch war. Cleveland feierte den zweiten Sieg in Serie und klettert als Vierter ins Playoff-Ticket, während Detroit trotz Niederlage weit oben thront.

Die Magie kam aus Orlando. Moritz Wagner und Tristan da Silva schleppten die Magic nach zwei Pleiten zurück auf die Siegerstraße: 126:109 gegen Washington. Da Silva lief als Starter acht Punkte und neun Rebounds zusammen, „Mo“ Wagner warf als Joker zehn Punkte – Franz fehlt weiterhin mit dem verstauchten Knöchel, doch als Siebter im Osten riechen die Floridianer schon die direkten Playoff-Plätze.

Ohne MVP Shai Gilgeous-Alexander und ohne Isaiah Hartenstein gewann Titelverteidiger Oklahoma City bei Chicago 116:108 – der dritte Sieg in Folge, die Thunder führen die West weiter klar an. Die Liga bewegt sich, die Großen wackeln, und mittendrin: ein Deutscher, der von der Bank kommt und groß auftrumpft.