Schock in pelkum: elfenbeinküste schlägt deutschland!

Ein Schock für die deutsche Fußballnation! Die DFB-Auswahl verlor überraschend gegen die Elfenbeinküste mit 0:1. Kessiés Treffer in der 50. Minute entschied die Partie, die trotz einer insgesamt starken Leistung der Deutschen nicht gewonnen werden konnte. Die K.-o.-Runde ist nun in weite Ferne gerückt.

Die deutsche defensive schläft – kessié nutzt die chance

Nach dem deutlichen 7:1 gegen Curacao wirkte das deutsche Team heute überraschend verunsichert. Die Elfenbeinküste präsentierte sich als äußerst zweikampfstark und präsentierte eine bemerkenswerte Geschwindigkeit. Vor allem die Räume vor der deutschen Abwehr wurden immer wieder geschickt ausgenutzt. Kessié, der Kapitän der Ivorer, fand immer wieder die freien Räume und ließ die deutsche Defensive alt aussehen. Die klärende Aktion von Nmecha war zu spät, um den Treffer zu verhindern.

Die deutsche Aufstellung ließ wenig auf eine solche Schwäche in der Abwehr schließen: Neuer im Tor, Kimmich, Tah und Schlotterbeck in der Innenverteidigung, Brown auf der Außenbahn. Im Mittelfeld agierten Pavlovic und Nmecha, unterstützt von Sané, Musiala und Wirtz. Havertz sollte für die nötigen Tore sorgen. Doch die Ivorer waren einfach entschlossener und aggressiver.

Spielerische versuche ohne durchschlagskraft

Spielerische versuche ohne durchschlagskraft

Wirtz und Musiala versuchten zwar immer wieder, das Spiel zu diktieren, doch die Ivorer verteidigten kompakt und ließen kaum Torchancen zu. Ein vielversprechender Heber von Wirtz zu Sané scheiterte an der kurzen Distanz. Havertz vergab zudem eine gute Möglichkeit, als er den Ball unglücklich vor dem Tor liegen ließ. Rüdiger versuchte mit einem weiten Schuss, die Situation zu entspannen, traf aber nur die Tribüne.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Deutschland drückte zwar auf das Tor, doch die Ivorer konterten gefährlich. Ein weiterer Konter über Diallo und Oulaï wurde nur knapp vergeben, als Oulaï den Ball ans Aluminium setzte. Die deutsche Abwehr wirkte zunehmend unsicher und ließ die Ivorer immer wieder zu gefährlichen Angriffen kommen. Tah konnte zwar Bonnys Lauf rechtzeitig unterbinden, doch die Dynamik der Elfenbeinküste blieb ungebrochen.

Die Niederlage wirft einen langen Schatten auf die weiteren Aussichten der deutschen Mannschaft bei der WM 2026. Es gilt, schnell die Fehler zu analysieren und die Abwehr zu stabilisieren, wenn das Sechzehntelfinale noch erreicht werden soll. Die Ivorer hingegen demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke und zeigten, dass sie eine ernstzunehmende Herausforderung für jedes Team darstellen.

Die Auswärtsschlappe gegen die Elfenbeinküste ist ein deutliches Signal: Deutschland muss sich nun deutlich steigern, um in diesem Turnier noch eine Rolle spielen zu können. Die Euphorie nach dem ersten Sieg ist verflogen – die Realität hat zugeschlagen.