Schock in marrakesch: hanfmann muss viertelfinale abbrechen

Ein bitterer Schlag für den deutschen Tennis-Sport: Yannick Hanfmann steht vor seinem Viertelfinalmatch bei den ATP-Turnieren in Marrakesch nicht mehr bereit. Die Partie gegen den Top-Setzling Luciano Darderi, ein Duell voller Vorgeschichte, wird somit ausfallen. Ein Dämpfer für einen Spieler, der zuletzt so kurz vor einem großen Erfolg stand.

Ein unerwartetes aus vor dem match

Ein unerwartetes aus vor dem match

Die Tenniswelt staunt: Nur wenige Stunden vor dem geplanten Duell gegen Darderi musste Hanfmann seine Teilnahme am Turnier krankheitsbedingt absagen. Die genauen Gründe für diesen Schritt sind derzeit noch unklar, doch die Enttäuschung im Lager des 34-Jährigen ist groß. Gerade nachdem er sich in der vorherigen Runde gegen den Lokalmatador Karim Bennani in einem hart umkämpften Match durchgesetzt hatte – ein Kraftakt, der ihm sichtlich Kraft gekostet haben mag.

Die Erinnerung an das Finale in Santiago de Chile, in dem Hanfmann gegen Darderi knapp verlor, dürfte noch frisch sein. Ein Revanche-Sieg lag in der Luft, doch nun zerrinnt dieser Traum. Die Nummer 61 der Weltrangliste verpasst damit die Chance, sich für das Halbfinale zu qualifizieren.

Es ist ein schmerzlicher Rückschlag für Hanfmann, der vor fünf Wochen seinen ersten ATP-Titel knapp verpasst hatte. Die Form stimmte, die Vorfreude auf die Neuauflage des Finales gegen Darderi war groß. Doch wie so oft im Sport, kann man dem Zufall nur schwer Einhalt gebieten.

Während Zverev in Miami an einer Neuorientierung arbeitet und versucht, den ersehnten Grand-Slam-Titel in greifbare Nähe zu rücken, muss sich Hanfmann nun auf die Genesung konzentrieren und seine Kräfte für die kommenden Aufgaben sammeln. Die Tennis-Saison ist lang, und es gilt, die Enttäuschung schnell zu vergessen und mit neuer Energie zurückzukehren.