Schock in fürth: darmstadt verpasst aufstieg – kohfeldt macht schluss!
Darmstadt – Der Traum vom direkten Aufstieg in die Bundesliga ist für den SV Darmstadt 98 geplatzt. Eine bittere 2:3-Niederlage beim SV Greuther Fürth besiegelte das Schicksal der Lilien, die sich nun realistisch mit dem Sprung in die Relegation begnügen müssen – oder gar beide Ziele verfehlen.

Kohfeldt: „es tut sehr weh“
Trainer Florian Kohfeldt sprach nach dem Spiel von einem „schmerzhaften Moment“ und stellte klar: „Realistisch gesehen ist es heute für uns im Kampf um den Aufstieg gewesen.“ Keine Durchhalteparolen, kein Schönreden – nur die nüchterne Erkenntnis, dass die Darmstädter in den entscheidenden Momenten der Saison die Nerven verloren haben. Die dritte Niederlage in Serie ist ein deutliches Signal.
Die Leistung der Lilien in Fürth war – wie in den letzten Spielen – von einer mangelnden Konstanz geprägt. Zwar führten sie bereits zweimal, doch die Abwehr wirkte immer wieder anfällig. Noel Futkeus Doppelpack in der Schlussphase riss den Darmstädtern dann den Stecker gezogen. Es fehlt die mentale Stärke, das unbedingte Siegerwillen, um knappe Führungen über die Zeit zu bringen.
Die Tabelle lügt nicht: Mit fünf Punkten Rückstand auf Rang drei und nur noch vier Spielen in der Saison ist der Aufstieg rechnerisch kaum mehr möglich. Die Luft ist raus, das Momentum ist verloren. Die Darmstädter müssen sich nun fragen, wo es in dieser Saison schiefgelaufen ist.
Es bleibt abzuwarten, ob Kohfeldt es schafft, seine Mannschaft in den letzten Spielen noch einmal aufzurütteln und mit einem positiven Gefühl in den Sommer zu schicken. Doch eines ist klar: Der Traum vom direkten Aufstieg ist ausgeträumt. Die Lilien müssen sich mit dem verbleibenden Möglichkeiten begnügen.
Die nächsten vier Spiele werden zeigen, ob die Darmstädter aus ihren Fehlern lernen und sich für die Relegation bestmöglich präsentieren können. Doch die Niederlage in Fürth hat eine tiefe Enttäuschung hinterlassen. Der Aufstiegstraum ist geplatzt, und damit ist auch eine Ära des Optimismus in Darmstadt zu Ende gegangen. Das Team muss jetzt zusammenhalten und den Blick nach vorne richten.
