Schock in foxborough: deutschland scheitert an paraguay! elfmeter-drama beendet wm-traum

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der WM 2026 in den USA einen historischen Tiefpunkt erreicht. Im Sechzehntelfinale unterlag das Team von Julian Nagelsmann Paraguay nach Verlängerung im Elfmeterschießen mit 3:4. Ein frühes Aus, das den deutschen Fußball in einen Zustand der Bestürzung versetzt.

Die bittere wahrheit: fehlende härte und nervosität

Es war ein Spiel, das viele Fragen aufwirft. Gegen eine defensiv sattelfeste paraguayische Mannschaft fand die DFB-Elf an vielen Stellen nicht die nötige Durchschlagskraft. Die geforderte „Drecksack-Mentalität“ von Bundestrainer Nagelsmann schien nicht vollständig im Team angekommen zu sein. Undav im Sturmzentrum war ein Experiment, das sich als wenig erfolgreich erwies – acht Ballkontakte in der ersten Hälfte sprechen eine deutliche Sprache.

Das 1:1 durch Havertz nach einer Stunde hatte kurzzeitig Hoffnung geweckt, doch die Verlängerung brachte lediglich eine äußerst fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters, der ein reguläres Tor von Tah annullierte. Ein herber Schlag, der die ohnehin angespannte Atmosphäre im Stadion der New England Patriots weiter verschärfte.

Elfmeter-albtraum und klopp-entsetzen

Elfmeter-albtraum und klopp-entsetzen

Im Elfmeterschießen scheiterte Deutschland dramatisch. Havertz, Woltemade und Tah vergaben ihre Versuche, während die paraguayischen Schützen cool blieben. Der enttäuschte Bundestrainer Nagelsmann musste mit ansehen, wie sein Team aus dem Turnier ausschied – ein Szenario, das vor dem Turnier kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Vor Ort verfolgte Jürgen Klopp, der als Nagelsmanns möglicher Nachfolger gehandelt wird, das Debakel. Seine Reaktion: Blankes Entsetzen. „Da tränen einem die Augen. Das ist einfach schlecht verteidigt“, kommentierte der ehemalige Liverpool-Coach bei MagentaTV. Seine Anwesenheit verstärkte das Gefühl, dass ein Neuanfang im deutschen Fußball unausweichlich ist.

Die Erinnerungen an das brüskiere WM-Achtelfinale 2002 gegen Paraguay kamen in Foxborough hoch, als auch schon ein Elfmeterschießen für die deutsche Mannschaft endete. Damals rettete Oliver Neuville Deutschland in der 88. Minute. Diesmal gab es keine Erlösung.

Die Nation hatte sich Kimmich im Mittelfeld gewünscht, Undav im Sturm. Die Hoffnung auf einen Titel, die so groß gewesen war, liegt nun in Trümmern. Die 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen ist mehr als nur eine sportliche Enttäuschung – sie ist ein Warnsignal für den deutschen Fußball.

Die Paraguayer, die bereits in der Vorrunde die Türkei ausgeschaltet hatten, feierten einen historischen Sieg. Für Deutschland beginnt nun die Suche nach den Ursachen des Scheiterns und der Weg zu einer neuen Ära. Die nächste WM in Kanada, Mexiko und den USA ist noch weit entfernt, aber die Arbeit muss jetzt beginnen. Die Demütigung in Foxborough wird lange nachwirken.