Schock in foxborough: deutschland scheitert an elfmeterschießen!
Ein Schock für den deutschen Fußball: Bei der WM in Nordamerika ist das DFB-Team im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Nach einer dramatischen Partie in Foxborough endete eine lange Erfolgsserie und ein Mythos zerbrach.

Die bittere wahrheit hinter dem ausscheiden
Deutschland, traditionell eine Macht bei Elfmeterschießen, patzte in entscheidender Phase. Drei Spieler – Kai Havertz, Nick Woltemade und Jonathan Tah – verfehlten das Tor, ein historischer Tiefpunkt. Die Bilanz aus der Vergangenheit wirkt nun wie ein ferner Traum: 1982 gegen Frankreich, 1986 gegen Mexiko, 1990 gegen England und 2006 gegen Argentinien – immer setzten sich die deutschen Mannschaften durch. Nur Uli Stielike hatte 1982 einmal versagt. Doch nun wurde die Serie jäh unterbrochen.
Die Fabeln von ergebnislosen Ballbesitz waren in Foxborough allgegenwärtig. Julian Nagelsmanns Team dominierte zwar mit 75,4 Prozent die Partie – eine Zahl, die nur Spanien 2018 und 2022 bei WM-K.o.-Spielen übertraf – doch es gelang ihnen schlichtweg nicht, diesen Ballbesitz in Tore umzumünzen. Die Kreativität fehlte, die Durchschlagskraft war nicht gegeben.
Ein weiteres Detail, das die Unzulänglichkeiten der deutschen Offensive unterstreicht: 55 Hereingaben in den Strafraum Paraguays, die höchste Anzahl seit Beginn der Aufzeichnungen 1966. Doch nur zehn fanden ihren Mitspieler. Orlando Gill, der paraguayische Torwart, wurde kaum zur Parade gezwungen. Die Offensive wirkte ideenlos und verschenkte zahlreiche Gelegenheiten.
Der Versuch, mit Deniz Undav im Angriff neue Impulse zu setzen, scheiterte ebenfalls. Trotz seiner starken Leistungen als Joker von der Bank, blieb Undav in der Startelf blass. Seine neun Ballaktionen in 63 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Der X-Goal-Wert von 0,03 verdeutlicht, dass er kaum Gefahr für das gegnerische Tor erzeugte. Auch der Einsatz von Jamal Musiala als Stürmer erwies sich als Fehlentscheidung.
Die Niederlage gegen Paraguay ist nicht nur ein sportliches Desaster, sondern auch ein Weckruf für den deutschen Fußball. Die Dominanz im Ballbesitz reichte nicht aus, um die Defensive Paraguays zu knacken. Die fehlende Effizienz im Abschluss und die fehlende Kreativität im Angriff führten letztendlich zum Ausscheiden. Die lange Erfolgsgeschichte bei Elfmeterschießen ist endgültig Geschichte.
Die Bilanz ist eindeutig: Deutschland verliert erstmals seit 1982 ein Elfmeterschießen bei einer Weltmeisterschaft. Die Wahnsinnige Dominanz in der Statistik ist vorbei, und die Fragen nach der Zukunft des DFB-Teams sind lauter denn je. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
