Schock für das uae-team: almeida fällt für die giro d'italia aus!
Ein Erdbeben erschüttert die Radsportwelt kurz vor dem Start der Giro d'Italia! Joao Almeida, der portugiesische Hoffnungsträger des UAE-Teams, muss auf die Teilnahme an der ersten großen Rundfahrt des Jahres verzichten. Eine Erkrankung, die seine Vorbereitung in den letzten Wochen beeinträchtigt hat, zwingt den talentierten Fahrer zu dieser Enttäuschung.

Almeidas leiden: ein rückblick auf eine schwierige saison
Die Probleme begannen bereits nach der Volta ao Algarve, wo Almeida an einem viralen Syndrom erkrankte, welches seine gesamte Saisonplanung durchkreuzte. Auch in Paris-Niza und später in der Volta a Catalunya konnte er nicht an seine gewohnte Form anknüpfen. Sein frustrierter Kommentar – „Ich muss herausfinden, was mit mir nicht stimmt“ – spiegelte die Verzweiflung wider, die ihn plagte. Nun steht die Diagnose fest, und der Portugiese wird sich in seiner Heimat weiteren Untersuchungen unterziehen, um die Ursache für seine anhaltenden Beschwerden zu finden.
Das UAE-Team steht vor einem ernsthaften Umbruch. Almeida war als klaren Kapitän für die Corsa Rosa vorgesehen und galt als einer der größten Herausforderer von Jonas Vingegaard, so wie bereits in der vergangenen Vuelta a España. Nun muss das Team seine Strategie überdenken und einen Plan B entwickeln. Adam Yates, der kürzlich das Gran Camiño für sich entscheiden konnte, gilt als die naheliegendste Alternative. Doch die Konkurrenz im Team ist groß, und auch andere Fahrer wie Del Toro kämpfen um die Chance, das Radteam am Start zu sehen.
Die Situation ist delikat: Ein Großteil des UAE-Teams kämpft derzeit mit Verletzungenoder befindet sich noch in der Genesung. Die Teamverantwortlichen stehen vor einem echten Puzzle, um eine schlagkräftige Mannschaft für die Giro zusammenzustellen. Es bleibt abzuwarten, ob Almeida im späteren Verlauf der Saison, beispielsweise bei der Tour de France, als Helfer für Pogacar und Del Toro zum Einsatz kommen kann. Seine Teilnahme an der Vuelta a España hängt von seinem Gesundheitszustand ab und davon, ob seine Erkrankung eine langfristige Ausfallzeit bedeutet.
Vingegaard hingegen kann auf einen Giro blicken, der sich nun ohne den starken portugiesischen Rivalen gestaltet. Der Däne wird zweifellos als einer der Top-Favoriten ins Rennen gehen, muss sich aber dennoch auf die Herausforderungen einer dreiwöchigen Rundfahrt einstellen. Das Feld der anderen Anwärter auf den Gesamtsieg ist stark, und die Konkurrenz verspricht spannend zu werden. Pellizzari, Carapaz und Mas werden nun als potenzielle Herausforderer für die Führungspositionen im Rennen auftreten.
