Schock für 1860: dfb-gericht bestätigt zwangsabstieg!

München steht Kopf! Der TSV 1860 München muss doch noch mit dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern rechnen. Das DFB-Bundesgericht hat am heutigen Mittwoch den Einspruch der Löwen gegen die Lizenzverweigerung für die 3. Liga endgültig abgewiesen. Ein bitterer Schlag für den Traditionsverein und seine treue Anhängerschaft.

Die entscheidung, die alles verändert

Nachdem die Entscheidung über die Zulassung zur 3. Liga bereits im Vorfeld des Urteils festzustehen schien, bestätigte das DFB-Bundesgericht nun die Ablehnung des Einspruchs. Die Gründe sind weiterhin die ungelösten finanziellen Probleme des Vereins, insbesondere die mangelnde Finanzierungszusage von Investor Hasan Ismaik. Die Kammer erkannte offenbar keine Grundlage für eine andere Entscheidung, obwohl der Verein parallel ein Insolvenzverfahren eingeleitet hat.

Ein Nachweis, der nicht überzeugte: Auch der von Ismaik vorgelegte vermeintliche Finanzierungsnachweis überzeugte die Gerichtsvertreter nicht. Der Verein hatte in der Hoffnung auf eine Wende nochmals versucht, die Lizenz zu erhalten. Doch diese Hoffnung ist nun geplatzt.

Havelse rückt nach – fans mobilisieren sich

Havelse rückt nach – fans mobilisieren sich

Für den TSV Havelse bedeutet die Entscheidung ein sportliches Märchen. Der Verein aus Niedersachsen wird die freigewordene Startplatz in der 3. Liga einnehmen und damit in die 3. Liga aufsteigen. Die Giesinger müssen indes die Saison in der Regionalliga bestreiten.

Die Fans des TSV 1860 München zeigen indes unglaublichen Zusammenhalt. Parallel zum Insolvenzverfahren hat der Verein eine neue Spielbetriebs-GmbH gegründet und eine Spendenaktion gestartet, um zumindest als Trikotsponsor in die neue Saison gehen zu können. Bisher wurden knapp 190.000 Euro von überzeugten Anhängern gespendet – ein Zeichen des unerschütterlichen Glaubens an die Löwen.

Der Abstieg ist eine herbe Lektion für den TSV 1860 München. Ob die Fans und der Verein es schaffen, den Verein wieder auf Kurs zu bringen, bleibt abzuwarten. Der Neustart in der Regionalliga wird eine enorme Herausforderung sein, doch der Zusammenhalt der Anhänger lässt hoffen.