Schluss mit zeitspiel: neuer fifa-regelzettel sorgt für aufsehen!

Die Fußballwelt steht vor Veränderungen – und die sind keinem Fan entgangen. Während der VAR und die Abseitslinien-Technologie die letzten Jahre dominierten, legt der Weltfußballverband nun den Fokus auf ein vermeintlich banales Thema: Zeitspiel. Ab dem nordamerikanischen WM-Turnier soll es härter bestraft werden, und das könnte das Gesicht des Spiels nachhaltig verändern.

Die taktik der verspätung wird unkalkulierbar

Die taktik der verspätung wird unkalkulierbar

Die Geschichte lehrt uns: Jede WM bringt Neuerungen. 2010 sorgte der nicht gegebene Elfmeter für Lampard gegen Deutschland für Diskussionen über Technologie, 2018 kam der VAR, und in Katar erlebten wir Mega-Nachspielzeiten, die den Spielrhythmus zerstörten. Doch jetzt geht es um mehr als nur die Länge der Nachspielzeit. Es geht um die bewusste Verzögerungstaktik, die von manchen Trainern und Spielern schamlos ausgenutzt wird – oft mit der Komplizenschaft von Schiedsrichtern, denen die Persönlichkeit fehlt, konsequent durchzugreifen.

Die neue Regel soll das ändern. Die FIFA hat die Zeiten für bestimmte Situationen kodifiziert, um die Diskrepanz zu minimieren. Torhüter müssen den Ball nach Ballgewinn innerhalb von acht Sekunden wegschießen, andernfalls gibt es einen direkten Eckstoß für den Gegner. Auch bei Einwürfen und Abwürfen wird es streng: Eine 5-Sekunden-Frist beginnt, sobald der Schiedsrichter die Aktion zulässt. Wird diese überschritten, gibt es den Ball für die gegnerische Mannschaft.

Und es geht weiter: Auch bei Einwechslungen wird es eng. Zeigt der vierte Offizielle die Nummer des einzuwechselnden Spielers an, hat dieser nur noch zehn Sekunden Zeit, die Seitenlinie zu verlassen. Bei Mehrfachwechseln sinkt diese Frist weiter. Wer sich hier nicht an die Regeln hält, muss mit dem Platzverweis für den nachfolgenden Spieler rechnen – ein brutaler, aber notwendiger Schritt, um die Zeitverschwendung zu unterbinden.

Auch bei Verletzungen wird es strenger. Ein verletzter Spieler muss nach der Versorgung mindestens eine Minute vom Feld bleiben, es sei denn, es wurde bereits eine gelbe oder rote Karte gezeigt. Pierluigi Collina, der oberste Schiedsrichter der FIFA, betonte, dass es hier um einen