Schiri-legenden verabschieden sich: aytekin, ittrich & co. pfeifen letztes bundesliga-spiel

Ein Kapitel geht zu Ende: Deniz Aytekin, Patrick Ittrich, Tobias Welz und Frank Willenborg – allesamt Schwergewichte der deutschen Schiedsrichter-Szene – werden nach der Saison ihre Pfeife an den Nagel hängen. Der DFB hat für den letzten Spieltag der Bundesliga ein besonderes Abschiedsspiel für die Veteranen vorgesehen, das die Fans mit Sicherheit in Erinnerung behalten werden.

Aytekin leitet bayern-spiel: krönender abschluss?

Aytekin leitet bayern-spiel: krönender abschluss?

Für Deniz Aytekin (47) ist es die Chance auf einen fulminanten Abschied. Er darf das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln leiten. Eine Aufgabe, die angesichts der Bedeutung des Spiels und seiner eigenen Karriere einen besonderen Glanz erhält. Ob er dabei ein Auge auf die möglichen Auswirkungen auf die Meisterschaft haben wird? Das bleibt abzuwarten.

Tobias Welz (48) wird in Frankfurt die Partie zwischen der Eintracht und Stuttgart an der Pfeife haben. Frank Willenborg (47) ist in Mönchengladbach im Einsatz, wo Borussia gegen Hoffenheim antritt. Und Patrick Ittrich (47) leitet das Spiel zwischen Union Berlin und Augsburg. Vier Schiedsrichter, vier unterschiedliche Geschichten, aber alle verbunden durch den Abschied von einer langen und erfolgreichen Karriere.

Die Ansetzungen sind mehr als nur eine Routineverteilung. Sie sind ein Zeichen des Respekts für die Leistungen, die diese Schiedsrichter über Jahre hinweg erbracht haben. Es ist ein Abschied, der von der Fußballgemeinde mit Spannung und Anerkennung verfolgt wird.

Neben den Abschiedsspielen gibt es auch andere Nachrichten aus der Bundesliga-Welt. Ein Schauspieler aus der Erfolgsserie „Ted Lasso“ steht kurz vor einem überraschenden Wechsel ins Profifußballgeschäft. Zudem steht die Verlängerung von Manuel Neuer bei den Bayern kurz vor dem Abschluss – mit einem reduzierten Gehalt, wie es heißt. Und die Gerüchteküche brodelt weiter: Der FC Bayern soll wohl an einem englischen Wunschspieler interessiert sein.

Die Bundesliga-App wird derweil von über drei Millionen Sportfans genutzt, ein Beweis für die wachsende Digitalisierung im deutschen Fußball. Und beim HSV könnte es bald einen Umbruch geben, denn Krüger wird voraussichtlich Kuntz-Nachfolgerin.