Schick sticht: doppelpack sichert bayer derbysieg & krönt karriere!
Köln – Patrik Schick hat Bayer Leverkusen nicht nur im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln (2:1) zum Sieg geführt, sondern auch einen historischen Meilenstein in seiner Karriere gesetzt: Sein Treffer zum 2:0 war das 100. Tor im Trikot der Werkself. Ein Jubelsturm, der die Leverkusener Fans in den Wahnsinn trieb.
Der tschechische matchwinner im porträt
Schick, der bereits in der 14. Minute am Pfosten scheiterte, ließ nicht lange auf sich warten und verwandelte in der 43. Minute einen strittigen Handelfmeter. Doch der wahre Glanzpunkt war sein künstlerisches Tor in der 52. Minute: Nach einer präzisen Flanke von Nathan Tella luchtete er sich den Ball auf Hüfthöhe mit dem ausgestreckten Bein und den Stollen über die Linie. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes bezeichnete den Treffer als „Weltklasse-Tor“ – ein Urteil, dem sich kaum jemand widersetzen kann.
19 Treffer in 39 Spielen sprechen eine deutliche Sprache: Schick befindet sich in Topform. Die Zahl von 100 Toren für Bayer seit seinem Wechsel im Jahr 2020 unterstreicht seine Bedeutung für das Team. „Ich fühle mich hier sehr glücklich“, erklärte der tschechische Nationalspieler im ARD-Interview, während die Fans seine Trikotnummer in die Höhe reckten.

Ein sieg mit fragezeichen
Doch der Triumph in Müngersdorf schmeckt Schick nicht ganz so süß, wie er könnte. „Es war eng. Die können mehr als ein Tor machen. Das ist nicht gut, dass unsere Gegner momentan so viele Chancen bekommen“, so der Angreifer. Diese Beobachtung wirft einen Schatten auf die ansonsten überzeugende Vorstellung der Werkself. Das Team muss an seiner Defensive arbeiten, um die Champions-League-Ambitionen tatsächlich wahr werden zu lassen.
Die Hoffnung auf ein Erreichen der begehrten internationalen Plätze ist weiterhin da. „Wir müssen die letzten drei Spiele alle gewinnen und leider auch auf die Anderen gucken“, blickt Schick auf den spannenden Saisonendspurt. Bayer Leverkusen steht vor einer großen Herausforderung, doch mit Spielern wie Patrik Schick im Sturm ist alles möglich. Und eines ist klar: Solange Schick in dieser Form trifft, hat Leverkusen eine echte Waffe im Angriff.
