Sawe stürzt die marathonwelt um: sub-zwei-stunden-barriere endlich gebrochen!
London – Die Laufwelt ist aus dem Häuschen: Sebastian Sawe, ein Name, der gestern noch kaum außerhalb der kenianischen Laufkreise bekannt war, hat in London die Zwei-Stunden-Marke im Marathon unterboten und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Mit einer Zeit von 1:59:30,65 katapultierte der 31-Jährige sich in die Annalen der Leichtathletik und beendete eine jahrzehntelange Jagd nach diesem ergreifenden Ziel.

Die entdeckung des jahres: vom rom-ostia-talent zum weltrekordler
Die Geschichte von Sebastian Sawe liest sich wie ein modernes Märchen. Erst 2022 erregte der junge Kenianer Aufmerksamkeit, als er bei der Halbmarathon-Veranstaltung Rom-Ostia in beeindruckenden 58:02 Minuten die Ziellinie überquerte. Doch niemand ahnte, dass dies nur der Auftakt einer außergewöhnlichen Karriere sein würde. Seine Entwicklung unter der Leitung des italienischen Trainers Claudio Berardelli, der in Kenia für das Talent aus den Hochebenen sorgt, ist schlichtweg phänomenal.
Berardelli, der selbst in den 1980er Jahren in New York für Aufsehen sorgte, hat Sawe zu einem Athleten geformt, der nicht nur über unglaubliche Ausdauer, sondern auch über eine taktische Raffinesse verfügt. Die Zusammenarbeit zwischen dem italienischen Coach und dem kenianischen Läufer ist ein Paradebeispiel dafür, wie internationale Expertise zu sportlichen Höchstleistungen führen kann.
Die Schattenseite von Kipchoges Versuch: Es ist wichtig zu erwähnen, dass Eliud Kipchoge bereits 2019 in Wien die Zwei-Stunden-Marke unterbot (1:59:40”), allerdings unter Bedingungen, die nicht den offiziellen Weltrekordstandards entsprachen. Der Lauf in Wien wurde mit einem Feld von sogenannten
