Sawe kehrt zurück: kann er in berlin geschichte schreiben?
Sebastian Sawe, der unangefochtene Marathon-König, reist zurück nach Berlin – und das bedeutet nichts Geringeres als eine neue Bedrohung für den Weltrekord. Der Kenianer, der bereits die Schallmauer der 2-Stunden-Marke durchbrochen hat, wird am 27. September bei der BMW Berlin-Marathon an den Start gehen. Ein Signal an die Konkurrenz und ein Versprechen an die Fans.

Die rückkehr des champions: sawe plant eine neue attacke
Nach seinem triumphalen Sieg in London und der sensationellen Sub-2-Stunden-Zeit in einem nicht-rekord-konformen Rennen stellt Sawe nun seine Ambitionen für Berlin klar: „Viele werden sich fragen, was meine Ziele diesmal sind. Ich kann nur sagen, dass ich mich wie immer bestmöglich vorbereiten werde, um dieses großartige Event zu ehren und so schnell wie möglich zu laufen.“ Eine Ansage, die Eliud Kipchoge, dem aktuellen Rekordhalter, gewiss nicht gefallen wird.
Es ist Sawe's zweiter Marathon in Berlin, nachdem er 2015 bereits eine Zeit von 2:02:16 lief – ein Rennen, das von der Hitze beeinträchtigt wurde. Kipchoge hält mit 2:01:09 den Streckenrekord und den aktuellen Weltrekord. Die Organisatoren erwarten für die 2026er Auflage des Marathons fast 60.000 Athleten aus 160 Nationen – ein Beweis für die globale Anziehungskraft des Berliner Marathons.
Die Frage, die sich nun stellt: Kann Sawe die Rekordzeit von Kipchoge unterbieten? Oder wird die Berliner Strecke erneut ein Kampf gegen die Elemente? Die Antwort wird sich am 27. September zeigen. Aber eines ist sicher: Mit Sebastian Sawe am Start ist der BMW Berlin-Marathon garantiert ein Spektakel der Extraklasse.
