Sandplatz-saison beginnt: alcaraz im visier, freizeit-asse fiebern mit!

Die rote Ackerfläche ruft! Nach den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami geht es für die Tennis-Elite nun auf den Sand – und das weckt nicht nur bei Carlos Alcaraz Begeisterung, sondern auch bei rund anderthalb Millionen ambitionierten Hobby-Spielern in Deutschland. Die Sandplatz-Saison ist eröffnet, und mit ihr ein neues Kapitel voller Spannung und knallharter Ballwechsel.

Ein blick zurück: warum eigentlich sand?

Eigentlich ist es Ziegelmehl, das unter unseren Füßen knirscht, wenn wir auf einen Sandplatz treten. Der Begriff „Aschenplatz“ hält sich zwar hartnäckig, doch die Zeiten, in denen Tennis wirklich auf Asche gespielt wurde, sind lange vorbei. Der rote Belag ist ein Stück deutsche Tenniskultur, denn nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine so hohe Dichte an Sandplätzen pro Einwohner. Die Physik des Spiels verändert sich radikal: Bälle kommen langsamer, aber höher auf den Spieler zu – ein Paradies für Spin-Künstler wie Rafael Nadal, der hier seine größten Erfolge feierte.

Die stars, die rekorde und die aktuellen herausforderungen

Die stars, die rekorde und die aktuellen herausforderungen

Nadal mag zwar in den letzten Jahren etwas abgebaut haben, doch die Sandplatz-Saison ist immer noch von seinen Erfolgen geprägt. Seine 14 French Open Titel und 11 Titel in Monte Carlo sind Rekorde, die schwer zu brechen sind. Und auch aktuell gibt es spannende Namen: Neben Carlos Alcaraz, der als klarer Favorit gilt, drängt auch Casper Ruud ins Rampenlicht. Bei den Damen kämpft Iga Swiatek mit Formproblemen und sucht mit einem neuen Trainer nach der Rückkehr an die Spitze.

Die Zahlen sprächen eine deutliche Sprache: Chris Evert blieb zwischen 1973 und 1979 in 125 Spielen auf Sand unbesiegt – eine Leistung, die ihresgleichen sucht. Und auch Steffi Graf hinterließ mit ihren sechs French Open Titeln und dem legendären 6:0, 6:0 gegen Natalia Zvereva unvergessliche Momente.

Monte carlo: mehr als nur ein turnier

Monte carlo: mehr als nur ein turnier

Das Masters in Monte Carlo ist nicht nur eines der prestigeträchtigsten Sandplatzturniere der Saison, sondern auch ein Event mit Tradition. Seit 1897 wird hier gespielt, und der feine, rote Ziegelmehl-Belag sorgt für einzigartige Spielbedingungen. Monte Carlo ist langsamer als Rom, der ebenfalls auf Sand spielt, und deutlich langsamer als Madrid, dessen Belag fast so hart ist wie ein Hartplatz. Ein Paradies für Taktiker und Ausdauerathleten.

Und wer wird dieses Jahr in Monte Carlo triumphieren? Alcaraz ist der Mann, den man im Auge behalten muss. Doch auch andere Spieler dürften sich eine Revanche gegen den Spanier wünschen. Die Sandplatz-Saison verspricht also spannende Duelle und unvorhersehbare Ergebnisse.

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Porsche-Cup in Stuttgart, wo die Damen-Elite ab sofort den roten Sand erobert. Mit Top-Spielerinnen wie Sabalenka, Rybakina und Swiatek ist mit einem hochklassigen Turnier zu rechnen. Und für die ambitionierten Hobby-Spieler heißt es: Auf geht’s in den Sandkasten!

Die deutsche sandplatz-saison: mehr als nur monte carlo

Die deutsche sandplatz-saison: mehr als nur monte carlo

Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Sandplatz-Turniere. Neben dem hochkarätigen Turnier in München, das zeitgleich mit dem Porsche-Cup in Stuttgart stattfindet, locken die Hamburg Open (ab 17. Mai) die internationalen Top-Stars an die Elbe. Die Vorfreude auf die deutsche Sandplatz-Saison ist riesig.