San diego padres kassieren 3,9 milliarden: mlb-rekorddeal besiegelt
Der Baseball klatscht in San Diego jetzt noch lauter. Für 3,9 Milliarden Dollar verkaufen die Seidlers ihre Padres – und sprengen damit die Preisliga der Major League Baseball. Käufer: José E. Feliciano, Chelsea-Miteigentümer, und Kwanza Jones, Investment-Queen mit Pop-Vergangenheit. Die Liga stimmt im Juni ab, dann ist der bisher teuerste Klubwechsel der MLB Geschichte perfekt.
Seidlers abschied nach 13 jahren
John Seidler schreibt den Verkauf ruhig, fast schon kühl: „Ich freue mich, dass Kwanza und José die Zukunft gestalten.“ Dahinter steckt ein Familienexitus. 2012 zahlte der Clan um Peter Seidler gerade mal 800 Millionen Dollar, baute aus den Padres ein Playoff-Team und verwandelte Petco Park in eine Festmeile. Seit Peters Tod 2021 lag der Gedanke an einen Verkauf in der Luft – jetzt ist er Realität.
Die Zahlen sind brutaler als ein 100-mph-Fastball. Die bisherige MLB-Bestmarke hielten die New York Mets mit 2,4 Milliarden Dollar (2020). Die Padres schlagen um 1,5 Milliarden drauf. Selbst die Lakers, gerade für zehn Milliarden den Besitzer wechselnd, wirken neben diesem Deal nicht mehr ganz so galaktisch.

Feliciano und jones: geld trifft glamour
José E. Feliciano verdiente sein Milliardenvermögen mit Private-Equity-Fonds, sitzt im Chelsea-Board und kennt das Geschäft mit globalen Marken. Kwanza Jones steckt Geld in Tech-Start-ups, produzierte Hits mit Diane Warren und sammelt Kunst, die ganze Hallen füllt. Gemeinsam betreiben sie die Investment-Firma Clearlake Capital – und nun also auch ein Baseball-Team, das gerade erst wieder 19 Siege und 12 Niederlagen einfuhr.
Die Liga muss noch zustimmen, doch das ist Formsache. Die anderen Eigentümer dürschen die neue Cash-Flut: Wer 3,9 Milliarden für San Diego zahlt, hebt die Bewertung aller Klubs. Der Luxustax-Schatten wird länger, die Gehaltsgrenzen verschieben sich. Ein Knock-on-Effekt, der schon im Winter-Transferfenster spürbar sein wird.
Petco Park bleibt voll, die Fans behalten ihre Brown-Yellow-Farben, aber die Machtverhältnisse im NL West krachen um. Die Padres sind nicht mehr nur ein Sonnenhafen-Team mit Surf-Vibe – sie sind jetzt Teil der Ultra-Asset-Klasse. Baseball als Anlageobjekt, nicht nur als Sport. Die emotionale Seite? Die übernimmt das Publikum. 40.000 Stimmen werden am Freitagabend ihren Jubel erneut rauslassen, während hinter der Kulisse Milliarden-Bilanzen summieren.
John Seidler verkauft, Feliciano und Jones kaufen – und die MLB schreibt ein neues Kapitel: 3,9 Milliarden Dollar, keine Frage mehr, nur noch eine Tatsache. Der Ball rollt, der Preis steigt, die Liga wird nie wieder die gleiche sein.
