Salzburg festigt die tabellenführung – lask hadert mit sich selbst
Red Bull Salzburg hat im Kampf um die Meisterschaft einen wichtigen Schritt getan und die Wiener Austria erneut mit 3:1 besiegt. Während der LASK gegen Sturm Graz zwar einen Punkt holte, offenbarte er dabei deutliche Schwächen und verpasste die Chance, Salzburg näher auf sich aufzuschließen. Ein turbulentes Spiel zwischen Sturm Graz und dem LASK endete 1:1 – ein Ergebnis, das vor allem Salzburg zugutekommt.
Die austria wird bezwungen, der lask zeigt nerven
Die Salzburger präsentierten sich in Bestform und konnten sich so die Tabellenführung weiter ausbauen. Doch der Blick auf die anderen Spiele zeigt: Der Meistertitel ist noch lange nicht entschieden. Der LASK, der gegen Sturm Graz in doppelter Überzahl agierte, konnte diesen Vorteil nicht nutzen und zeigte eine Leistung, die zu wünschen übrig ließ. Sasa Kalajdzic, der Stürmer des LASK, äußerte seine Frustration über die zwei Gelb-Rot-Karten seiner Mannschaft und die verpasste Chance auf einen Sieg. „Alle sind sauer und traurig, weil wir gewusst haben, dass wir die bessere Mannschaft waren“, so Kalajdzic nach dem Spiel.

Kühbauers kritik: selbstzerstörung statt chancenwährung
LASK-Trainer Dietmar Kühbauer sah in seinem Team eine „Selbstdemontage“. Die frühen Platzverweise von Tornich und Adeniran schwächten seine Mannschaft erheblich und machten es nahezu unmöglich, das Spiel zu kontrollieren. „Mit zwei Mann weniger kämpfst du dann ums Überleben“, erklärte Kühbauer. Die verpassten Chancen gegen Sturm Graz könnten sich am Ende als fatal erweisen und dem Cupfinalisten die Meisterschaft kosten.

Sturm graz kämpft, aber die kreativität fehlt
Auch Sturm Graz konnte den Sieg gegen den LASK nicht einfahren. Trotz der klaren Überzahl fehlte es den Grazern an Kreativität und spielerischen Lösungen. Albert Vallci, Verteidiger von Sturm Graz, klagte: „Du bist zwei Mann mehr. Das Spiel müssen wir einfach gewinnen.“ Die Steirer kämpfen zudem mit Verletzungssorgen und haben in den letzten Spielen vor allem im Angriff zu kämpfen. „Uns haben ein wenig die kreativen und speziellen Momente gefehlt“, räumte Trainer Fabio Ingolitsch ein.

Salzburg bleibt cool und fokussiert
Während die anderen Teams kämpfen und hadern, scheint Salzburg den Druck am besten zu verkraften. Nach dem Sieg gegen die Austria mahnte Salzburg-Trainer Daniel Beichler: „Jetzt heißt es cool bleiben und die Leistung von Spiel zu Spiel verbessern.“ Die Bullen haben ihre Titelhoffnungen wiederbelebt und wollen den Schwung mitnehmen. Der kommende Sonntag steht für Salzburg ein Auswärtsspiel bei Rapid auf dem Programm, während Sturm Graz die Austria empfängt und der LASK in Hartberg gastiert. Der Meisterkampf verspricht Spannung bis zum letzten Spieltag.
