Salahs geburtstagstraum platzt: ägypten verpasst wm-sieg knapp!
Seattle – Ein bitterer Geburtstag für Mohamed Salah! Der ägyptische Superstar feierte seinen 34. Geburtstag mit einem 1:1 gegen Belgien bei der Fußball-WM 2026, einem Ergebnis, das den Traum von einem historischen ersten WM-Sieg für Ägypten zunichte machte. Die „Pharaonen“ hätten ihrer Nation endlich den ersehnten Triumph bescheren können, doch ein unglückliches Eigentor vereitelte diesen Moment.

Belgische routine trifft auf ägyptischen kampfgeist
Die Partie, die unter sengender Mittagshitze in Seattle ausgetragen wurde, begann vielversprechend für Ägypten. Emam Ashour brachte die Mannschaft von Trainer Rui Garcia in Führung, ein früher Treffer, der die Hoffnung auf eine Überraschung nährte. Belgien, dessen „Goldene Generation“ zunehmend dem Alter nachgibt, wirkte zunächst überrascht und fand kaum Mittel gegen die stabile ägyptische Abwehr. Die Strategen Kevin De Bruyne und Youri Tielemans, sonst Dreh- und Angelpunkt im belgischen Spiel, konnten ihre Klasse nicht voll entfalten.
Doch nach der Pause wachte Belgien auf. De Bruyne scheiterte knapp am Pfosten (52.), ein Weckruf für die Roten Teufel. Der Druck erhöhte sich, und Ägypten begann, das Spiel an Belgien abzugeben. Es war dann ein Eigentor von Mohamed Hany, verursacht durch den kurz zuvor eingewechselten Romelu Lukaku, das den Ausgleich bescherte und Salahs Geburtstag in einen gebrochenen Moment verwandelte.
Salahs Auswechslung wirft Fragen auf
Die Entscheidung von Trainer Garcia, Salah eine Viertelstunde vor Schluss auszuwechseln, sorgte für Gesprächsstoff. War es eine taktische Maßnahme, um frische Kräfte zu bringen, oder ein Zeichen von Erschöpfung des Stars? Fakt ist, dass die wenigen gefährlichen Angriffe Ägyptens durch Salahs Abgang an Zündkraft verloren.
Die Belgier, traditionell ein ewiger Geheimtipp, scheinen sich von ihrem dritten Platz bei der WM 2018 entfernt zu haben, während Ägypten weiterhin auf die Suche nach dem ersten WM-Sieg wartet. Der frühere Frankfurter Omar Marmoush verpasste es, die Führung für Ägypten auszubauen, was die verpasste Chance unterstrich.
Trainer Garcia zeigte sich trotz des Unentschiedens optimistisch: „Wir brauchen uns vor niemandem zu fürchten.“ Doch die Uhr tickt für Belgien, und die Zeit der „Goldenen Generation“ scheint unaufhaltsam zu vergehen. Ägypten muss sich nun fragen, wann der ersehnte WM-Sieg endlich Realität wird.
