Sainz verpatina la qualy en mónaco: un toque y adiós a la q3

Ein unerwarteter Zwischenfall im Qualifying von Monaco hat Carlos Sainz Jr. am Samstag einen Strich durch die Rechnung gezogen. Der Ferrari-Pilot touchierte in Q2 die Streckenbegrenzung in der Pool-Area und verpasste damit die Chance auf einen Platz unter den Top-10. Ein bitteres Ende für einen Piloten, der zuvor deutliche Fortschritte gezeigt hatte.

Die entscheidende nuance: zwei zehntel zu viel

Sainz hatte im Qualifying-Verlauf eine deutliche Verbesserung seiner Rundenzeiten demonstriert, doch der Kontakt mit der Leitplanke kostete ihn mehr als die zwei Zehntel, die ihn von der Q3 trennten. „Ich glaube, mit meiner Fahrweise hätte die Q3 möglich gewesen sein können“, gestand Sainz nach dem Qualifying. „Ich habe mich gut gefühlt, aber der Wagen hat sich in der Kurveneingang etwas unberechenbar angefühlt.“

Er räumte ein, dass er in der finalen Qualifying-Runde etwas zu viel Risiko eingegangen sei. „Es ist ein bisschen unnatürlich für meinen Fahrstil“, so Sainz, der sich vornahm, dieses Problem in Zukunft besser in den Griff zu bekommen. Das Problem: Der Wagen reagiert sensibel auf forcierte Kurveneingänge und neigt zum Blockieren der Vorderräder.

Ein quäntchen glück in der q1 – und dann der schock

Ein quäntchen glück in der q1 – und dann der schock

Die Situation war jedoch noch komplexer. Sainz hatte bereits im ersten Qualifying-Abschnitt (Q1) eine unglaubliche Leistung gezeigt. Als 19. und Letzter schien er ausscheiden zu müssen, doch dank eines Unfalls von Nolan Bortoleto konnte er sich in allerletzter Sekunde ins Q2 retten. „Das war verrückt“, beschrieb Sainz den Ablauf. „Mit der kalten Reifen im ersten Sektor habe ich Zeit verloren, wusste aber, dass ich in den anderen beiden Sektoren aufholen musste. Ich habe alles gegeben und bin am Ende glücklich damit, dass es geklappt hat.“

Er selbst schien noch immer von der Aufregung dieser finalen Runde der Q1 gezeichnet: „Ich dachte, ich bin ein bisschen…“

Die neuen regeln und die strategie für den grand prix

Die neuen regeln und die strategie für den grand prix

Sainz äußerte sich auch zu den veränderten Bedingungen im Vergleich zum Vorjahr. „An die Grenze kann man gehen, aber der Limit ist etwas niedriger als vorher, da es keine Monaco-Flügel gibt. Wir haben noch nicht die Zeiten erreicht, die wir vor zwei Jahren hier hatten.“

Bezüglich der Rennstrategie zeigte er sich noch unentschlossen: „Ich muss das erst einmal in Ruhe analysieren. Ich muss sehen, wie ich ein paar Positionen gutmachen kann. Normalerweise passieren in Monaco nicht viele Dinge, daher würde man erwarten, dass ich am 12. Platz finishe. Aber wenn andere Fehler machen, muss ich da sein.“

Die geringere Anpresskraft durch den Wegfall der speziellen Flügel stellt für alle Teams eine Herausforderung dar, wie auch Sainz betonte: „Die Agilität der leichteren Wagen hilft zwar, aber vor allem merkt man den geringeren Abtrieb.“

Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis: Ein unglücklicher Moment hat Carlos Sainz jr. einen Platz unter den Top-10 gekostet. Ob er am Sonntag mit einer cleveren Strategie und etwas Glück doch noch Boden gewinnen kann, wird sich zeigen.