Saibari-transfer: bayern muss wohl tief in die tasche greifen

München bangt um die Gunst des Marokkaners. Nach seiner Gala gegen Brasilien hat ein ehemaliger Bayern-Profi den Preis für Ismael Saibari ins astronomische Reich gehoben. Der FC Bayern München hat ein neues Begehren: Ismael Saibari vom PSV Eindhoven. Doch die Verpflichtung des 25-Jährigen könnte deutlich teurer werden als zunächst angenommen.

Die wm-faszination treibt die preise in die höhe

Die wm-faszination treibt die preise in die höhe

Schon vor seinem fulminanten Auftritt bei der Weltmeisterschaft galt Saibari als interessanter Kandidat für die Münchner Offensivreihe. Seine Flexibilität und sein Torinstinkt machten ihn zu einem gefragten Spieler. Doch das Tor gegen Brasilien, ein beeindruckender Sprint und ein eleganter Lupfer über Schlussmann Alisson, haben die Situation dramatisch verändert. Die Bosse des FC Bayern dürften kurzzeitig geschmunzelt haben, als Saibari seine Klasse bewies – doch die Freude währte nicht lange.

Denn ein ehemaliger Bayern-Star schlug prompt zu. Ivan Perisic, der mit dem FC Bayern 2020 das Triple gewann, veranstaltete auf Instagram eine Art Preisschild-Aktion. „70 M + 10 M bonus“, kommentierte er unter einem Bild des Treffers, was einem Preis von 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro als Bonus entspricht. Ein klarer Fingerzeig an die Münchner und andere Interessenten: Saibari ist kein Schnäppchen mehr.

Bisher gingen die Verantwortlichen in München davon aus, dass Saibari für rund 60 Millionen Euro zu haben wäre. Sein Vertrag in Eindhoven läuft noch bis 2029, was die Verhandlungen zusätzlich erschwert. Doch nun hat sich die Lage verändert. Jede weitere starke Leistung bei der WM dürfte den Marktwert des Marokkaners weiter in die Höhe treiben und das Interesse anderer Top-Klubs wecken.

Die Weltmeisterschaft entwickelt sich somit zu einem entscheidenden Faktor bei der Preisgestaltung. Saibari profitiert von seiner herausragenden Leistung, doch der FC Bayern steht vor einer finanziellen Herausforderung. Ob die Münchner bereit sind, so viel Geld für den Offensivspieler auszugeben, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz schläft schließlich auch nicht.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die WM hat den Transfermarkt zusätzlich angeheizt und die Verhandlungen um Saibari komplizierter denn je gemacht. Es wird spannend zu beobachten sein, ob der FC Bayern bereit ist, die hohen Forderungen zu erfüllen oder ob sie sich nach Alternativen umsehen müssen.