Saibari zu den bayern: poker beendet, transfer steht kurz bevor!

Der FC Bayern München hat offenbar den Transfer des marokkanischen Nationalspielers Ismael Saibari (25) vom PSV Eindhoven fix gemacht. Nach zähen Verhandlungen einigten sich die Vereine auf eine Ablösesumme knapp unter 55 Millionen Euro, inklusive Bonuszahlungen. Ein Coup für die Münchner, die sich damit einen echten Gewinnzugang sichern.

Medizincheck bei der wm: ein ungewöhnlicher zeitplan

Medizincheck bei der wm: ein ungewöhnlicher zeitplan

Ungewöhnlich ist der Zeitplan für den Medizincheck des Spielers. Dieser soll im Rahmen der WM 2026 in den USA stattfinden, mit Zustimmung beider Vereine und des marokkanischen Verbands. Bayern-Teamarzt Dr. Jochen Hahne, der ohnehin als DFB-Mediziner vor Ort ist, könnte die Untersuchung durchführen. Die Entscheidung, den Check während der WM durchzuführen, dürfte darauf abzielen, die Vorbereitung von Saibari auf die Saison nicht zu beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten, ob der Zeitpunkt tatsächlich wie geplant eingehalten werden kann.

Die Verhandlungen waren hart umkämpft. Eindhoven hatte eine Rekordablöse gefordert – bisher lag der Rekord bei 50 Millionen Euro für Hirving Lozano im Jahr 2019/20. Bayern wollte die Summe drücken, doch Vermittler Ali Dursun gelang es, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Für Eindhoven ist es ein Rekordtransfer, während die Bayern die Zahlung als angemessen bewerten.

Saibaris Leistungen in der vergangenen Saison (19 Tore, 9 Assists in 37 Spielen) machten ihn zu einem gefragten Mann, der bereits vor dem Turnier international umworben war. Die Bayern agierten schnell, um den Spieler, der Trainer Vincent Kompany besonders ans Herz wachsen soll, zu sichern. Sein Lupfer-Tor im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien bei der WM demonstrierte eindrucksvoll sein Können und dürfte Bayerns Entscheidung zusätzlich bekräftigt haben.

Neben dem Transfer von Saibari gab es auch eine grundsätzliche Einigung mit Eintracht Frankfurt bezüglich des Linksverteidigers Nathaniel Brown (22) für rund 55 Millionen Euro Ablöse plus Bonuszahlungen. Auch Brown wird seinen Medizincheck während der WM in den USA absolvieren. Die Bayern-Bosse Max Eberl und Christoph Freund haben damit zwei wichtige Bausteine für die zukünftige Mannschaft an Land gezogen und eine mögliche Preisexplosion abgewehrt.

Die Verpflichtung von Saibari ist ein klares Signal: Der FC Bayern ist bereit, in die Zukunft zu investieren und setzt auf junge, talentierte Spieler. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich der marokkanische Nationalspieler in die Mannschaft integrieren wird, aber sein Tor gegen Brasilien lässt auf einiges hoffen.