Sabalenka schockt federer: training mit swiatek kein problem!
Wimbledon 2026 – Ein überraschender Seitenhieb von Aryna Sabalenka hat für Gesprächsstoff gesorgt. Die Weltranglistenerste widerspricht einer ehemaligen Praxis des Tennis-Größen Roger Federer und deutet an, dass gemeinsame Trainingseinheiten mit Rivalinnen wie Iga Swiatek kein Hindernis darstellen. Während Federer sich in seiner Karriere von solchen Einheiten distanzierte, sieht Sabalenka darin keinen Nachteil, sondern sogar eine Bereicherung.
Federers radikale trennung: eine frage der konkurrenz?
Roger Federer, der Achtfach-Wimbledon-Sieger, soll seinerzeit begonnen haben, nicht mehr mit seinen Konkurrenten zu trainieren. Der frühere Weltranglistenerste Andy Murray, ebenfalls zweimaliger Champion an der Church Road, berichtete von gemeinsamen Trainingseinheiten zu Beginn seiner Karriere, die jedoch abrupt endeten, als er für Federer zu einer ernsthaften Bedrohung wurde. Federer war dabei der einzige der sogenannten „Big Three“, der diesen Schritt vollzog, während Nadal und Djokovic weiterhin mit Murray trainierten.
Murray betonte: „Er hat nie mit Djokovic oder Nadal trainiert, weil er sie als Konkurrenten betrachtete.“ Diese Strategie, die auf dem Schutz der eigenen Vorbereitung basierte, scheint bei Sabalenka auf wenig Zustimmung zu stoßen.

Sabalenka: „das macht mir nichts aus“
Im Gegensatz zu Federer befürwortet Sabalenka das Training mit ihren stärksten Rivalinnen. „Ich glaube, es kommt einfach darauf an, welcher Trainer mit wem befreundet ist“, erklärte sie. „Wir behalten meist dieselben Spieler, mit denen ich gerade spiele. Mir macht das Training nichts aus. Ich kann ehrlich gesagt mit jedem trainieren.“ Diese offene Haltung könnte auf ein anderes Verständnis des Wettbewerbs hindeuten, bei dem der Austausch und die gegenseitige Inspiration im Vordergrund stehen.
Die Entscheidung Federers, sich von der Konkurrenz im Training zu distanzieren, wird oft als Zeichen seines Selbstbewusstseins und seiner Dominanz interpretiert. Sabalenka hingegen scheint eine pragmatischere Sichtweise zu vertreten, bei der das Training mit den Besten als Möglichkeit gesehen wird, sich selbst zu verbessern und die eigene Leistung zu optimieren. Ob diese Strategie ihr beim diesjährigen Turnier in Wimbledon zum ersten Grand-Slam-Titel verhelfen wird, bleibt abzuwarten.
Während Sabalenka auf ihren ersten Grand-Slam-Erfolg wartet, zeigt sie mit ihrer offenen Art und ihrer Bereitschaft zum gemeinsamen Training mit den Top-Spielerinnen eine neue Generation von Tennis-Athleten, die den Fokus auf den sportlichen Austausch und die gegenseitige Herausforderung legen.
