Rune steigt aus wimbledon aus: comeback-hoffnungen zerplatzen

Schock für die Tenniswelt: Holger Rune steht für Wimbledon nicht zur Verfügung. Der ehemalige Boris-Becker-Schützling muss seinen Start beim prestigeträchtigen Rasenturnier absagen, was seine bereits schwierige Rückkehr auf den Platz weiter verzögert. Ein weiterer Rückschlag für den jungen Dänen, der sich im Oktober 2025 einen schweren Achillessehnenriss zugezogen hatte.

Die lange leidenszeit des jungen hoffnungsträgers

Die lange leidenszeit des jungen hoffnungsträgers

Rune, einst als einer der vielversprechendsten Spieler der Welt gehandelt, hatte nach seiner Operation und der anschließenden langen Reha-Phase ein Comeback im Mai in Hamburg geplant. Doch der Körper spielte nicht mit, und nun muss er seine Ambitionen in Wimbledon begraben. Die offizielle Entry List des Veranstalters bestätigte die Absage des 24-jährigen Dänen.

Es ist nicht die einzige Absage im Vorfeld des Turniers. Bereits am 27. Mai hatte der Wimbledon-Sieger der letzten zwei Jahre, Carlos Alcaraz, überraschend abgesagt. Dazu gesellten sich am Mittwoch der Italiener Lorenzo Musetti und der US-Amerikaner Sebastian Korda, und am Donnerstag folgte dann auch Tomas Machac Runes Beispiel. Die Absagenflut verändert die Titelfavoriten deutlich.

Was bedeutet das für Alexander Zverev? Mit dem Aus von Rune und Alcaraz steigen die Chancen für Deutschlands Nummer 1, Alexander Zverev, erheblich. Allerdings muss er sich in die Hände von Jannik Sinner begeben, der sich als sein persönlicher Angstgegner etabliert hat. Wird Zverev es diesmal schaffen, den Italiener zu besiegen und seinen zweiten Major-Titel zu erringen? Die Frage brennt den Fans unter den Nägeln.

Der Rasentennis-Sport steht vor einem ungewissen Sommer. Die Verletzungsgeschichte von Rune ist ein Mahnmal für die Belastung, der die Profis ausgesetzt sind, und die Absagen von Topstars wie Alcaraz und Rune eröffnen anderen Spielern die Chance, zu glänzen. Doch die Schatten der Verletzungen liegen schwer über Wimbledon 2026.