Rüegg vor yb-duell: "das wird eines der spezielleren spiele"
Kevin Rüegg, Rechtsverteidiger des FC Basel, blickt mit gemischten Gefühlen auf das anstehende Derby gegen den BSC Young Boys. Nach einer Phase verletzungsbedingter Ausfälle scheint der Angreifer nun wieder einsatzbereit zu sein, doch die Reise zum ehemaligen Verein birgt eine zusätzliche emotionale Komponente.
Rückkehr in den rhythmus nach verletzungspech
Die Saison verlief für Rüegg bisher nicht nach Plan. Während die erste Saisonhälfte durch geringe Einsatzzeiten geprägt war, profitierte er in der zweiten Hälfte der Saison von Keigo Tsunemotos Verletzung und erhielt mehr Spielanteile. „Die erste Saisonhälfte war aufgrund der Einsatzminuten nicht ganz so einfach“, gesteht Rüegg offen. Der Kampf um den Platz war hart, aber er scheint nun langsam in seinen Rhythmus zu finden.
Ein Rückschlag folgte jedoch kurz vor der Länderspielpause, als Rüegg im Spiel gegen den FC Winterthur verletzungsbedingt auswechseln musste. Auch im Testspiel gegen den FC Vaduz fehlte er daraufhin. Dennoch gibt sich der Rechtsverteidiger optimistisch: „Mir geht es wieder besser. Ich konnte heute wieder das erste Teiltraining absolvieren. Ich hoffe, es reicht bis zum Wochenende. Es ist mein Ziel, dann wieder bereit zu sein.“

Yb-vergangenheit und aktuelle ziele
Rüegg verbrachte eine Saison auf Leihbasis beim BSC Young Boys und pflegt weiterhin Kontakte zu einzelnen Spielern wie Sandro Lauper und Loris Benito, wenngleich diese im Laufe der Zeit etwas abgenommen hätten – ein durchaus normales Phänomen. „Trotzdem wird das eines der spezielleren Spiele am Wochenende“, so Rüegg über das bevorstehende Duell.
Der FC Basel strebt im Saisonfinale den zweiten Platz an und muss dafür vier Punkte auf den FC St.Gallen aufholen. Rüegg zeigt sich zuversichtlich, dass das Team in der Lage ist, diesen Schritt zu machen: „In der letzten Saison haben wir gezeigt, dass wir in den letzten Spielen viele Punkte holen konnten.“ Die Motivation ist hoch, und Rüegg und seine Teamkollegen wollen jedes Spiel bestmöglich angehen. Die kommenden sieben Partien, darunter das Derby gegen YB und das Spiel gegen Thun, werden entscheidend sein.
Unter der Leitung von Cheftrainern Ludovic Magnin und Stephan Lichtsteiner, beide ehemalige Aussenverteidiger, konnte Rüegg wertvolle Erfahrungen sammeln. „Die Anforderungen sind sicher höher als bei anderen Trainern. Mit ihrer Erfahrung können sie einem aber auch viele Details mit auf den Weg geben. Davon kann ich profitieren“, erklärt Rüegg. Die Expertise der beiden Trainer hat ihm zweifellos geholfen, sich weiterzuentwickeln.
Nach fast drei Jahren im Rotblau-Trikot blickt Kevin Rüegg auf eine erfolgreiche Zeit beim FC Basel zurück. Mit 49 Pflichtspieleninsätzen hat er bewiesen, dass er ein wertvoller Bestandteil der Mannschaft ist. Die Saison soll nun möglichst erfolgreich und vor allem gesund abgeschlossen werden.
