Rüdiger schwärmt von mourinho-comeback: „endlich unter seinem dach spielen!“

Berlin – Antonio Rüdiger, der deutsche Nationalspieler und Verteidiger von Real Madrid, äußerte sich überschwänglich über die Verpflichtung von José Mourinho als neuen Trainer des spanischen Rekordmeisters. Für den Abwehrchef bedeutet der Portugiese eine Art Befreiung – endlich die Chance, unter dessen Anleitung zu spielen, die ihm bisher verwehrt blieb.

Rückkehr zum thema: mourinho und rüdiger – ein ding der zeit?

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, Mourinho hier zu haben“, gestand Rüdiger gegenüber Medienvertretern während des Deutschland-Lehrgangs in Winston-Salem, USA. „Es gab schon in der Vergangenheit Gespräche mit ihm, aber es hat nie wirklich geklappt. Umso größer ist jetzt meine Freude, dass es endlich so weit ist.“ Die Vergangenheit ist geprägt von verpassten Gelegenheiten, und nun scheint sich der Kreis zu schließen.

Madrid ist „fast wie zuhause“: rüdiger blickt zufrieden zurück

Madrid ist „fast wie zuhause“: rüdiger blickt zufrieden zurück

Über seine eigene Verlängerung bei Real Madrid zeigte sich Rüdiger stolz. „Ich hatte ein schwieriges Jahr, vor allem körperlich. Die vielen Verletzungen haben mich zurückgeworfen. Aber ich bin zurückgekommen und habe mir meinen neuen Vertrag verdient“, erklärte er. Madrid sei für ihn und seine Familie mittlerweile ein Zuhause geworden. „Wir fühlen uns hier sehr wohl, und ich konnte mir keinen besseren Ort vorstellen.“

Doch nicht nur die persönliche Ebene spielt eine Rolle. Rüdiger betonte, dass der Real Madrid für ihn nie wirklich ein klar definiertes Traumziel war. „Ich habe mich immer mehr der Premier League verbunden gefühlt. Der Gewinn der Champions League mit Chelsea hat mir damals gezeigt, dass auch dieser Traum wahr werden kann.“

Schlotterbeck im fokus: „gute spieler sind immer willkommen!“

Schlotterbeck im fokus: „gute spieler sind immer willkommen!“

Auch über das Interesse an Nico Schlotterbeck wurde Rüdiger gefragt. Seine Antwort war eindeutig: „Gute Spieler sind immer willkommen! Da gibt es nicht viel zu sagen. Ich würde mich sehr freuen.“ Er lobte Schlotterbecks Leistung gegen Curazao, insbesondere seine gefährlichen Standardsituationen und seine aggressive Zweikampfführung. „Seine linke Fuß ist wirklich Gold wert, das muss man anerkennen.“

Die deutsche elf: „qualität, die sich durchsetzen kann“

Rüdiger zeigte sich optimistisch bezüglich der Qualität des deutschen Nationalteams. Er verwies auf Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala, Leroy Sané und Kai Havertz, die in entscheidenden Momenten den Unterschied machen können. „Wir haben die Qualität, um uns durchzusetzen. Das haben wir bewiesen, als wir gegen Curazao gewonnen haben – und das auch noch so deutlich.“

Die Kritik an seiner Person nimmt er gelassen zur Kenntnis. „Ich respektiere alle Meinungen – aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen. Ich nehme konstruktive Kritik ernst. Und manchmal muss man einfach festhalten: Mein Name sorgt für viele Klicks in den sozialen Medien. Das ist nun mal so.“

Der Sieg gegen Curazao sei ein wichtiger Schritt, aber noch kein Grund für übermäßige Euphorie. „Wir haben mehr zu verlieren als zu gewinnen gehabt. Gegen vermeintlich schwächere Gegner ist es immer schwierig, weil sie mit voller Motivation spielen.“ Das nächste Spiel gegen die Elfenbeinküste wird eine weitere Standortbestimmung.

Denn eines ist klar: Die deutsche Nationalmannschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die enttäuschenden Leistungen der letzten Weltmeisterschaften hinter sich zu lassen und sich frühzeitig für die nächste EM zu qualifizieren. Der nächste Schritt ist nun die Bewältigung der Herausforderung Elfenbeinküste – ein Spiegelbild der neuen, unbändigen Entschlossenheit des Teams.