Rubio: giro d'italia – eine mischung aus gelassenheit und ehrgeiz

Einer Rubio blickt mit ruhiger Entschlossenheit auf den Giro d'Italia. Der Kolumbianer kehrt zu einer Rennstrecke zurück, die ihm bereits ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat – und einen Triumph. Ein Triumph, der ihm in Erinnerung geblieben ist und ihm nun Selbstvertrauen für die anstehende Herausforderung verleiht.

Movistar reist mit mehreren trümpfen nach italien

Movistar reist mit mehreren trümpfen nach italien

„Sehr glücklich, hier sein zu dürfen. Ein weiterer Giro, eine weitere Herausforderung“, fasst Rubio seine aktuelle Gefühlslage gegenüber MARCA zusammen. Er blickt einer Karriere voller bedeutender Aufgaben entgegen, wobei der Giro d'Italia im Fokus steht. „Für mich ist es fantastisch, versuchen zu können, die drei Grand Tours zu absolvieren“, erklärt er, betont aber, dass seine ganze Konzentration nun auf Italien liegt. „Wir werden uns zuerst auf den Giro konzentrieren, der eine wichtige Herausforderung darstellt.“

Das Movistar-Team reist mit Enric Mas als Kapitän für die Gesamtwertung und mehreren Fahrern an, die auf Etappensiege aus sind. „Wir kommen, um eine Etappe zu jagen, was ich persönlich und mit dem Team anstrebe, und um Enric zu unterstützen, der den Giro ebenfalls genießen wird“, so Rubio. Er weiß, was ein Sieg in Italien bedeutet, und das verändert die Herangehensweise an das Rennen. „Es ist etwas sehr Besonderes, und noch mehr für mich, weil wir uns in meinem zweiten Zuhause befinden“, sagt er.

Diese Verbindung zum Giro d'Italia verleiht ihm ein besonderes Gefühl des Vertrauens. „Ich habe viel Vertrauen und werden es mit allem versuchen“, versichert er. Rubio möchte sich nicht auf eine bestimmte Etappe versteifen, sondern bevorzugt es, Tag für Tag voranzukommen und den richtigen Moment abzuwarten. „Ich mag es nicht, eine Etappe zu benennen, um nicht verrückt zu werden“, gibt er zu. Aber wenn sich die Gelegenheit bietet, warnt er: „An diesem Tag werde ich mein Bestes geben.“

Die Frage nach den Favoriten im Gesamtklassement wird ebenfalls angesprochen. Während viele Jonas Vingegaard als den großen Favoriten sehen, erinnert Rubio daran, dass der Giro d'Italia immer noch zahlreiche Überraschungen bereithält. „Er ist anders als die Vuelta und der Tour. Es können viele Probleme auftreten, viele Dinge passieren. Also kann man alles erwarten.“

Rubio betont zudem die Stärke des Movistar-Teams, um diese drei Wochen zu meistern. „Das ist wirklich ein sehr komplettes Team“, stellt er fest. Er nennt Namen und Funktionen auf natürliche Weise und ist von dem Potenzial des Teams überzeugt. „Wir haben Orluis, der in den Sprints kämpfen wird. Da ist Juanpe, da bin ich auch dabei, Romo… Und für die flachen Strecken haben wir Nelson und Milesi. Wir sind also komplett.“