Roth überlebt erneut krebs – handball-welt hält ausschau nach madsen!
Ein Schock, eine Genesung, und nun ein neuer Kampf: Uli Roth, Handball-Legende und ehemaliger Manager von „Pur“, hat erneut einen Krebsvorfall überstanden. Doch während der 64-Jährige seinen Sieg feiert, kocht es hinter den Kulissen im internationalen Handball – und die Zukunft von Trainer-Urgestein Stefan Madsen könnte bald in Deutschland entschieden werden.
Vorsorge rettet leben – eine botschaft von den roth-zwillingen
Die Geschichte der Roth-Zwillinge, Michael und Uli, ist eine eindringliche Mahnung zur Gesundheitsvorsorge. Bereits 2009 erkrankten beide an Prostatakrebs und veröffentlichten daraufhin das Buch „Unser Leben – Unsere Krankheit“. Uli Roths jüngster Tumor an der rechten Niere, entdeckt dank regelmäßiger urologischer Untersuchungen, wurde vergangene Woche in Mannheim erfolgreich entfernt. „Vorsorge bringt Früherkennung, Früherkennung bringt die Heilung“, betonte Roth gegenüber Sport BILD. Ein emotionales Video auf seinem Instagram-Account zeugt von der Erleichterung und Dankbarkeit.
Neben seiner Tätigkeit als Handball-Berater und Manager der Agentur „Nummer Zehn Sportmanagement“, zu deren Klienten unter anderem der ehemalige Meister-Trainer Jaron Siewert zählt, kann Roth nun erleichtert aufatmen. Die Operation verlief gut, und er blickt optimistisch in die Zukunft.

Handball-poker: madsen, parrondo und melsungen im fokus
Doch die Handball-Szene beschäftigt sich auch mit anderen wichtigen Entwicklungen. Im internationalen Handball zeichnet sich eine bemerkenswerte Umstrukturierung ab, die bis in die deutsche Bundesliga reichen könnte. Der dänische Sender TV2 berichtete exklusiv, dass Stefan Madsen (49), aktuell noch bis 2027 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, ab 2027 beim dänischen Erstliga-Absteiger Hoj Elite spielen soll. Madsen, dessen Position in Paris aufgrund fehlender internationaler Erfolge brüchig geworden ist, könnte somit den Weg für Roberto Parrondo (49) freimachen.
Parrondo, der aktuelle Coach der MT Melsungen, soll sich bereits mit Paris über einen Wechsel ab 2027 einig sein. Melsungen hat längst begonnen, die Nachfolge von Parrondo zu planen, und dabei wurde Jaron Siewert, der ehemalige Meister-Trainer, als Top-Kandidat identifiziert. Die Personalrochade im internationalen Handball verspricht somit spannende Entwicklungen für die Bundesliga und könnte die MT Melsungen vor einer neuen Ära stellen.
Die Geschichte von Uli Roth ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wichtig frühzeitige Vorsorge ist. Gleichzeitig zeigt die mögliche Verpflichtung von Stefan Madsen und die damit verbundenen Umwälzungen im internationalen Handball, dass die Branche niemals stillsteht und ständig neue Talente und Strategien hervorbringt. Der Handball-Winter ist also alles andere als langweilig!
