Romeros wutrede bei tottenham: keine konsequenzen vom trainer

Romeros wutrede bei tottenham: keine konsequenzen vom trainer

Die deutlichen Worte von Tottenham-Kapitän Cristian Romero nach dem Unentschieden gegen Manchester City haben in England für Aufsehen gesorgt. Der argentinische Nationalspieler kritisierte offen die Vereinsführung. Doch Trainer Thomas Frank scheint keine unmittelbaren Konsequenzen zu ziehen.

Spurs kämpfen mit der form

Die Saison der Tottenham Hotspur ist bislang alles andere als rund. Nach einem vielversprechenden Start in die Premier League gab es zunehmend mehr Rückschläge. Das 2:2 gegen Manchester City, erkämpft nach einem 0:2-Rückstand, schien dann den emotionalen Damm zu brechen. Romero richtete scharfe Worte an die Verantwortlichen.

Romeros kritik an der transferpolitik

Romeros kritik an der transferpolitik

„In solchen Momenten sollten eigentlich andere Leute sprechen, aber das tun sie nicht – so wie schon seit Jahren. Sie zeigen sich nur, wenn alles gut läuft“, so der Kapitän. Besonders die Transferpolitik des Klubs stieß ihm sauer auf. Die beiden Winterneuzugänge Souza (von FC Santos) und Conor Gallagher (von Atletico Madrid) seien angesichts der vielen Verletzten schlichtweg zu wenig.

Frank hält an romero fest

Frank hält an romero fest

Trotz der heftigen Kritik scheint Trainer Thomas Frank keine Zweifel an Romeros Rolle zu haben. Auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Manchester United bestätigte er, dass Romero weiterhin die Kapitänsbinde tragen werde: „Was glauben Sie? Die Antwort ist ja.“

Frank: führung ist vielfältig

Frank relativierte die Situation und betonte, dass Führung vielschichtig sei. “Ich bin 52 Jahre alt und halte mich für eine ziemlich gute Führungskraft, aber könnte ich mich noch verbessern? Ja. Mache ich jeden Tag Fehler? Nein, aber wahrscheinlich wöchentlich.” Er betonte, dass auch sein 27-jähriger Kapitän Fehler machen könne. Dennoch lobte er Romeros Einsatz und Leidenschaft für den Verein.

Romero: ein unersetzlicher spieler

„Cuti ist ein sehr leidenschaftlicher Spieler und Kapitän, der alles auf dem Platz lässt. Er ist sehr ehrgeizig und will jedes Spiel gewinnen. Wenn man so ist, kann es schon mal zu einem Ausbruch wie diesem kommen“, so Frank. Angesichts der aktuellen Personalsituation sei Romero derzeit ohnehin unersetzlich und werde auch gegen Manchester United alles geben.

Die zukunft von romero

Ob Romero auch im Sommer noch bei Tottenham spielen wird, ließ Frank offen. „Keine Ahnung, ob er im Sommer noch da ist“, hielt er sich bedeckt. Dennoch betonte er, dass der Weltmeister viel für die Mannschaft und den Verein leiste.