Rodler-drama in cortina d’ampezzo: deutschland jubelt trotz kurioser zeitmessung
- Spannung bis zur letzten sekunde: deutschlands rodler sichern sich gold
- Verwirrung beim zdf: zeitmessung versagt im entscheidenden moment
- „Doch! jetzt kann ich’s ihnen sagen!“: pinschower bringt klarheit
- Rekordverdächtige erfolgsbilanz für die „rekord-tobis“
- Teamgeist und perfektion führen zum erfolg
- Die medaillenbilanz im überblick
Spannung bis zur letzten sekunde: deutschlands rodler sichern sich gold
Cortina d’Ampezzo – Die deutschen Rodler haben bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina d’Ampezzo erneut für Furore gesorgt und sich im Staffellauf die Goldmedaille gesichert. Doch der Weg zum Sieg war alles andere als geradlinig. Ein unerwarteter Ausfall der Zeitmessung sorgte für Verwirrung bei Zuschauern und Experten gleichermaßen.

Verwirrung beim zdf: zeitmessung versagt im entscheidenden moment
Während Dajana Eitberger und Magdalena Matschina im Frauendoppel auf die Ziellinie zuschossen, fiel im sogenannten World Feed, den Live-Bildern von der Bahn, plötzlich die Zeitanzeige aus. ZDF-Reporter Daniel Pinschower zeigte sich sichtlich verunsichert: „Ich hab keine Zeit mehr hier. Ok …“ Die Frage, ob es für Gold reichen würde, lag in der Luft. Auch bei Eurosport herrschte Ratlosigkeit.
„Doch! jetzt kann ich’s ihnen sagen!“: pinschower bringt klarheit
Die Spannung stieg ins Unermessliche, während Eitberger und Matschina bereits die Arme in den Himmel reckten. Dann die erlösende Nachricht: „DOCH! Jetzt kann ich’s Ihnen sagen. Da steht’s jetzt! Vielen Dank! Deutschland ist Olympiasieger!“, rief Pinschower ins Mikrofon. Der kuriose Zwischenfall rund um die ausgefallene Zeitmessung trübte das Bild jedoch kurz.
Rekordverdächtige erfolgsbilanz für die „rekord-tobis“
Der Sieg in Cortina d’Ampezzo ist der dritte Erfolg für die deutschen Rodler bei diesen Olympischen Spielen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit nun sieben Goldmedaillen und einer Bronzemedaille zu Deutschlands erfolgreichsten Winterolympioniken aufsteigen. Sie werden liebevoll als die „Rekord-Tobis“ bezeichnet.
Teamgeist und perfektion führen zum erfolg
Gemeinsam mit den Einsitzer-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie Eitberger und Matschina lieferten Wendl und Arlt eine perfekte Teamleistung ab. Sie verwiesen Österreich und Italien auf die Plätze zwei und drei. Der Teamgeist und die jahrelange harte Arbeit haben sich ausgezahlt.
Die medaillenbilanz im überblick
- Gold: Staffel (Deutschland)
- Gold: Max Langenhan (Einsitzer Herren)
- Gold: Julia Taubitz (Einsitzer Damen)
- Silber: Österreich
- Bronze: Italien
Dieser Sieg ist ein weiterer Beweis für die Stärke des deutschen Rodelsports und zeigt, dass auch unerwartete Schwierigkeiten den Weg zum Erfolg nicht aufhalten können. Es war ein spannender Wettkampf, der den Zuschauern alles abverlangte.
